Alex Hofmann war früher selbst in der MotoGP aktiv
Alex Hofmann war früher selbst in der MotoGP aktiv © SPORT1
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Motorradsport-Experte Alex Hofmann zeigt sich im AvD Motorsport Magazin zufrieden mit der Rückkehr von Stefan Bradl. Für die deutsche Zukunft sieht er eher schwarz.

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So hat sich Stefan Bradl seine Rückkehr in die MotoGP sicher nicht vorgestellt. 

Ein passables Comeback-Rennen lieferte der Honda-Ersatzfahrer trotz des 18. und damit letzten Ranges aber dennoch ab. Ohnehin stand für den Vertreter von Vertreter von Weltmeister Marc Marquez bei seinem insgesamt 96. Auftritt in der MotoGP nicht die Platzierung im Vordergrund - bei seiner Rückkehr in der Königsklasse musste er sich dem schweren Motorrad zunächst wieder annähern.

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Auch für den ehemaligen Motorrad-Rennfahrer und TV-Moderator Alex Hofmann kann Bradl sein Comeback durchaus als Erfolg ansehen. "Eigentlich hat er sich ganz gut geschlagen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er als Testfahrer aus Lockdown-Corona-Krise kam und nicht auf dem Motorrad sitzen konnte. Es war für ihn der Sprung ins kalte Wasser", sagte Hofmann im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1. "Von einem Testfahrer erwartet man auch nicht viel mehr", so Hofmann weiter. 

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Der 40-Jährige geht davon aus, dass Bradl auch an den kommenden beiden Rennwochenenden für Marquez fahren wird. Dann wird der 30-Jährige wenigstens für kurze Zeit die deutsche Fahne in der Königsklasse des Motorradsports hochhalten. 

Hofmann, von 2020 bis 2007 selbst in der MotoGP unterwegs, glaubt nicht, dass sich in naher Zukunft wieder permanente Fahrer in der MotoGP fahren werden. "Viele junge Talente, die nach oben drücken sehe ich in Deutschland nicht. Wir dürfen froh sein, dass wir momentan eine deutschen Fahrer in der Moto2 haben. Es scheint, dass sich die Jugend mit etwas anderem beschäftigt, als mit Motorradfahren", sagte er.