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Der neue Bolide von Racing Point ähnelt frappierend dem Vorjahres-Mercedes und könnte damit gegen das Reglement verstoßen. Renault soll einen Protest planen.

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Racing Point könnte noch vor dem Formel-1-Start Ärger drohen.

Wie Auto Bild motorsport berichtet, soll Renault einen Protest vorbereiten. Grund dafür ist die Möglichkeit, dass der Rennstall aerodynamische Teile des Vorjahres-Mercedes übernommen haben soll, was laut Reglement verboten ist.

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Tatsächlich wurde der RP20 bereits als "rosaroter Mercedes" bezeichnet, optisch ähnelt er außer der Lackierung sehr dem Boliden, mit dem Lewis Hamilton im vergangenen Jahr Weltmeister wurde.

"Sie haben den letztjährigen Mercedes 'kopiert'. Das scheint extrem gut zu funktionieren. Sie waren selbst überrascht, wie gut das funktioniert hat. Aber das ist noch mit Vorbehalt zu sehen, denn sie müssen das Auto auch im Verlauf der Saison weiterentwickeln. Auf Anhieb hat das Team aber ein Auto, das ganz klar auf Position vier steht",  meinte Formel-1-Experte Marc Surer bei SPORT1.

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Möglicher Protest hat Vorgeschichte

Kommt es tatsächlich zu einem Protest, müssten sich die Rennkommissare beim Saisonstart in Australien (15. März) mit dem Fall beschäftigen. Racing Point betont, dass es "keinen Transfer von gelisteten Teilen von Mercedes" gegeben habe und die Teile lediglich vom Silberpfeil nachgezeichnet wurden.

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Renault kämpft mit Racing Point um den vierten Platz in der Konstrukteurswertung.

Der mögliche Protest hat eine Vorgeschichte: Beim Japan-GP 2019 legte ausgerechnet Racing Point Protest gegen das Bremssystem der Franzosen ein und sorgte für deren Disqualifikation. Nun könnte es eine Retourkutsche von Renault geben.