Justin Gaethje (l.) setzt sich gegen Tony Ferguson durch
Justin Gaethje (l.) setzt sich gegen Tony Ferguson durch © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

Justin Gaethje krönt sich nach einem harten Fight gegen Tony Ferguson zum Interims-Champion in der UFC. Viele Football-Stars schauen begeistert zu.

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Während nahezu die komplette Sportwelt wegen der Coronakrise eine Woche vor dem Bundesligawiederbeginn stillsteht, wurde bei der UFC in der Nacht auf Sonntag gnadenlos gekämpft.

Justin Gaethje sicherte sich nach einer wahren Abnutzungs-Schlacht den Interims-Titel im Leichtgewicht. 

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Der gefürchtete Champion aus den USA setzte sich nach einem brutalen Kampf am Samstag bei UFC 249 gegen Tony Ferguson in der fünften Runde nach Technischem K.O. durch. Der 31-Jährige beendete den Kampf nach fast 25 Minuten mit einem Jab der starken Linken. Sein Gegner geriet ins Straucheln, nach einem weiteren Treffer brach der Schiedsrichter das Duell ab. 

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Zuvor hatte jedoch auch der fünf Jahre ältere Ferguson kräftig ausgeteilt. Doch letztlich musste er den berüchtigten Schlägen seines Gegners Tribut zollen - dabei hatte er seine letzten 12 Kämpfe allesamt gewonnen, seit 2013 wurde er nicht mehr besiegt. Gekämpft wurde vor leeren Rängen in Jacksonville, Florida.

Unzählige Fans verfolgten das Geschehen - ob mangels Alternativen oder aus ohnehin vorhandem Interesse, sei dahingestellt - aber dafür an den Bildschirmen. Darunter auch die Football-Stars Tom Brady, der inzwischen bei den Tampa Bay Buccaneers spielt, und Super-Bowl-Champion Patrick Mahomes von den Kansas City Chiefs.

"Ich liebe die UFC. Unglaubliche Entschlossenheit und Disziplin von allen Athleten", twitterte Brady, der beispielsweise UFC 246 vor Ort verfolgt hatte.

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Auch Box-Legende Mike Tyson verfolgte die Kampf-Nacht mit Begeisterung.

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TV-Experte Stephen A. Smith schrieb: "Live-Sport. Live-Unterhaltung. Verdammt, habe ich das vermisst." Er sprach damit wohl vielen aus der Seele.

Gaethje heiß auf McGregor-Bezwinger

Gaethje hatte seine letzten drei Fights derweil alle in der ersten Runde für sich entschieden.

Als er den Gürtel nach dem Kampf überreicht bekam, warf er ihn achtlos zu Boden. Er wolle den "echten" haben, erklärte der Interims-Champion. Diesen muss er sich allerdings von Khabib Nurmagomedov holen, der nach 28 Kämpfen ungeschlagen an der Spitze des Leichtgewichts thront - unter anderem hatte der Russe auch schon den Ex-Titelträger Conor McGregor in seine Schranken verwiesen.

"Khabib ist der beste Kämpfer der Welt. Er ist 28-0 und es gibt keine andere Herausforderung, die ich momentan will", sagte Gaethje. 

Der Mega-Fight zwischen Gaethje und Nurmagomedov steht schon länger auf dem Programm. Angedacht ist nach mehreren vergeblichen Versuchen ein Termin am Ende des Jahres. 

Im Bantamgewicht verteidigte derweil Henry Cejudo seinen Titel durch einen TKO in der zweiten Runde gegen Dominick Cruz und trat anschließend zurück. Jacare Souza, der auch bei UFC 249 ebenfalls hätte antreten sollen, wurde vorab positiv auf Covid 19 getestet.