Dszenifer Maroszan steht nach ihrer Lungenembolie vor ihrem Comeback
Dszenifer Maroszan kehrt nach ihrer Lungenembolie zurück © Getty Images

Dzsenifer Marozsan ist zurück im Aufgebot der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Trainer Horst Hrubesch freut sich über die Rückkehr der Spielführerin.

von Sportinformationsdienst

Spielführerin Dzsenifer Marozsan kehrt ins Aufgebot der Frauenfußball-Nationalmannschaft zurück.

Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch nominierte die 26-Jährige von Olympique Lyon, die lange an einer Lungenembolie gelitten hatte, für die beiden Länderspiele gegen Italien in Osnabrück am 10. November und Spanien in Erfurt am 13. November.

"Wir freuen uns sehr, dass Dzseni ihre schwere Erkrankung überwunden hat und wir sie wieder in unserem Team haben", sagte Hrubesch: "In den vergangenen Monaten standen wir im engen Austausch mit ihr und haben ihre Fortschritte in der Genesung und der Reha aufmerksam verfolgt."

Allerdings wird Marozsan nicht bis zum Ende des Lehrgangs beim Team bleiben.

Auch Leupolz und Petermann zurück

Ebenfalls wieder dabei sind Kathrin Hendrich, Melanie Leupolz (beide Bayern München) und Lena Petermann (Turbine Potsdam). Sydney Lohmann (Bayern München) und Janina Hechler (1. FFC Frankfurt) wurden erstmals ins A-Team berufen. 

Die beiden Partien bilden den Abschluss des Länderspieljahres und dienen als Vorbereitung auf die WM in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019). Die Gruppenauslosung findet am 8. Dezember in Paris statt.

Das deutsche Aufgebot gegen Italien und Spanien: 

Tor: Merle Frohms (SC Freiburg), Lisa Schmitz (Turbine Potsdam), Almuth Schult (VfL Wolfsburg)
Abwehr: Kristin Demann, Kathrin Hendrich, Leonie Maier (alle Bayern München), Sara Doorsoun, Babett Peter (beide VfL Wolfsburg), Johanna Elsig, Felicitas Rauch (Turbine Potsdam), Janina Hechler (1. FFC Frankfurt), Maximiliane Rall (TSG Hoffenheim), Carolin Simon (Olympique Lyon)
Mittelfeld/Sturm: Sara Däbritz, Melanie Leupolz, Sydney Lohmann, Lina Magull, Nicole Rolser (alle Bayern München), Giulia Gwinn (SC Freiburg), Svenja Huth, Lena Petermann (beide Turbine Potsdam), Turid Knaak, Lea Schüller (beide SGS Essen), Lena Lattwein (TSG Hoffenheim), Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon), Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)