Sivasspors Caner Osmanpasa (l.) und seine Teamkollegen mussten lange am Flughafen warten
Sivasspors Caner Osmanpasa (l.) und seine Teamkollegen mussten lange am Flughafen warten © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Sivaspor erlebt in der Europa League bei Maccabi Tel Aviv einen bitteren Abend. Zudem hat das türkische Team bei der Abreise aus Israel riesigen Ärger.

Anzeige

Bei den Profis von Sivasspor wird das Auswärtsspiel bei Maccabi Tel Aviv noch länger in Erinnerung bleiben. 

Die Türken verloren in der Europa League am Donnerstag nicht nur mit 0:1 und mussten dem Gegner damit den Vortritt in die Zwischenrunde lassen, sie mussten - ohnehin bedient - noch lange am Flughafen ausharren. (Die Ergebnisse der Europa League)

Anzeige

Der Verein vermutet absichtliche Schikane nach dem Abreise-Ärger. 

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Sivasspor beschrieb die Abreise aus Israel in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf Twitter. 

Auch interessant
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Die Transfer-Baustellen der Bayern
  • Fussball / Transfermarkt
    2
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Zieht es Hulk nach Istanbul?
  • Int. Fussball / Championship
    3
    Int. Fussball / Championship
    Der Abstieg von Klopps Musterschüler
  • Fußball / Bundesliga
    4
    Fußball / Bundesliga
    Bittere Story eines BVB-Transfers
  • Boulevard
    5
    Boulevard
    Der Porno-Absturz der Surf-Coffeys

Nach der Niederlage gegen Maccabi Tel Aviv erreichten die Türken den Flughafen Ben Gurion nach eigenen Angaben gegen 0.30 Uhr. "Als wir die Kontrollen passieren wollten, wurde uns nur gesagt, die Systeme sind abgeschaltet und sämtliche Kontrollen müssen per Hand von einem einzigen Mitarbeiter durchgeführt werden", schreibt der Klub. 

Sivasspor wütet über Abreise-Ärger

Die 43 mitgereisten Spieler, Trainer und Verantwortliche mussten also viel Geduld aufbringen. "Als wir nach schnelleren Kontrollen fragten, wurde das Personal noch langsamer", heißt es weiter. 

Schließlich passierte der türkische Erstligist aber alle Kontrollen und durfte in zwei Busse steigen. Diese sollten die Gruppe zum Flugzeug bringen. "Eigentlich dauert die Fahrt wenige Minuten. Aber wir sind einfach sinnlos umhergefahren." 

Auf einmal stoppten die Fahrzeuge offenbar auch noch. "Nachfragen über den Grund wurden nicht beantwortet", erklärte der Verein. 

DAZN gratis testen und die Europa League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Trotz aller Hindernisse kamen die 43 Betroffenen aber deutlich verspätet im Flugzeug an und machten sich für den Abflug bereit. "Gerade als wir starten wollten, wurde aber von einer Luftfahrtsperre zwischen 1.30 Uhr und 5.30 Uhr berichtet", schrieb Sivasspor. 

Also musste das gesamte Team noch fünf Stunden bis zur Abreise warten. 

Sivasspor: "Systematisch aufgehalten"

Der Verein ist nun richtig sauer. "Wir wurden systematisch ab unserer Ankunft um 0.30 am Flughafen aufgehalten. Wir haben extra Gepäck vorgeschickt zum Flughafen in der Halbzeit, hatten alle Papiere vorher besorgt und waren vor dem Check-In dort", beschrieb der Tabellendritte der Europa-League-Gruppe die Situation. (Die Tabellen der Europa League)

Ein israelischer Beamter habe sich bei Sivasspor für die langsame Prozedur entschuldigt, diese akzeptierten die Türken jedoch nicht.