Andrea Agnelli ist Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung ECA und gleichzeitig Präsident von Juventus Turin
Andrea Agnelli ist Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung ECA und gleichzeitig Präsident von Juventus Turin © Imago
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Die Folgen der Coronapandemie kosten die Klubs richtig Geld. Alleine bei den Einnahmen aus TV-Rechten aus dem Europacup verzeichnen sie ein deutliches Minus.

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Die Corona-Pandemie kommt den europäischen Fußball teuer zu stehen. Alleine an Geldern für TV-Übertragungen der Europapokal-Wettbewerbe verlieren die Klubs offenbar über eine halbe Milliarde Euro.

Wie Andrea Agnelli, Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung ECA, am Dienstag sagte, zahle die Europäische Fußball-Union (UEFA) den übertragenden Sendern aufgrund der Unterbrechung der Champions League und der Europa League rund 575 Millionen Euro zurück. Die UEFA wollte die Zahl auf SID-Anfrage aber nicht kommentieren.

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Agnelli rechnet mit hohen Verlusten

"Das ist alles Geld, das nicht verteilt wird", sagte Agnelli, gleichzeitig Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, in seiner Rede an die 250 Mitglieder der ECA-Generalversammlung.

Insgesamt rechnete er für die kommenden beiden Jahre mit Verlusten in Höhe von vier Milliarden Euro.

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Der 44-Jährige vermutete, dass auch die Einnahmen aus Sponsoring sinken würden, dazu kämen die Verluste bei Ticketeinnahmen. "Es ist nicht nur die Atmosphäre, die der Sport erzeugt, es ist auch der völlige Wegfall einer sehr wichtigen Einnahmequelle für alle", sagte er. Auch der Transfermarkt werde nach Ansicht des Italieners um 20 bis 30 Prozent einbrechen. 

"Wir müssen sehr vorsichtig sein. Wir sind immer noch inmitten des Krisenmanagements", sagte Agnelli und meinte: "Die Narben dieser Krise werden sehr tief sein."