Auch dank der guten Leistungen von Kevin Trapp sorgt Frankfurt in der Europa League für Furore. Gegen Limassol soll der nächste Schritt gemacht werden.

von SPORT1

Zwei Siege aus zwei Spielen - für Eintracht Frankfurt läuft in der Europa League momentan alles nach Plan. Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Olympique Marseille und dem souveränen 4:1-Erfolg gegen Lazio Rom treffen die Hessen nun auf Außenseiter Apollon Limassol (Europa League: Eintracht Frankfurt - Apollon Limassol, ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Von einem einfachen Spiel will Eintracht-Torwart Kevin Trapp trotz der bislang makellosen Bilanz dennoch nichts wissen. "Es wird definitiv nicht einfacher. Wir haben Lazio und Marseille geschlagen, aber wir sagen jetzt sicher nicht 'Limassol ist Kanonefutter'", erklärte der Nationalspieler im Interview mit DAZN.

Während die Zyprioten nach nur einem Punkt aus den bisherigen Spielen bereits unter Zugzwang stehen, geht es für den amtierenden DFB-Pokalsieger darum, den nächsten Schritt in Richtung K.-o.-Runde zu machen. (Service: Spielplan der Europa League)

Eintracht träumt vom Erreichen der K.-o.-Runde

"Ich finde, man sollte träumen dürfen, aber auch hart dafür arbeiten. Mit den nächsten beiden Spielen können wir die Qualifikation klar machen - das müssen wir wissen", verdeutlichte Trapp die Möglichkeit der Frankfurter, erstmals seit fünf Jahren wieder die Gruppenphase eines internationalen Wettbewerbs zu überstehen.

In der Saison 2013/2014 war die Eintracht äußerst unglücklich und nur aufgrund der Auswärtstorregel am portugiesischen Top-Klub FC Porto gescheitert. Bereits damals stand Trapp, der zwischenzeitlich drei Jahre das Trikot von Paris Saint-Germain trug, im Tor.

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"Wir haben jetzt eine richtig, richtig gute Ausgangssituation, die wir in den nächsten zwei, drei Wochen vergolden können - was wir unbedingt wollen", stellte er daher die Bedeutung des Duelles mit dem Vizemeister der First Division heraus.

Hübner macht Hoffnung auf Trapp-Verbleib

Trotz seiner Zeit in der französischen Hauptstadt sind dem Torhüter nach eigenen Aussagen die Rückkehr nach Frankfurt und die Wiedereingliederung problemlos gelungen. "Es war nach wenigen Wochen eigentlich schon so, als wäre ich nie weg gewesen", verriet er. (Tabelle der Europa League)

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Zuletzt hatte Sportdirektor Bruno Hübner Hoffnung gemacht, den 28-Jährigen über das Ende der Leihe im kommenden Sommer hinaus langfristig binden zu können.