Timo Werner
Timo Werner © Getty Images
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Timo Werner wird auch ein halbes Jahr später noch immer von seiner Schwalbe gegen Schalke verfolgt. Verständnis hat der Leipziger dafür nicht.

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Auch ein halbes Jahr nach seiner Schwalbe hat Timo Werner noch immer mit negativen Reaktionen auf seine Unsportlichkeit zu kämpfen.

Seine Einwechslung beim 7:0-Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino wurde von Teilen des Nürnberger Publikums mit Pfiffen quittiert.

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Registriert hat Werner die Unmutsbekundungen nach eigener Aussage nicht - Verständnis für die Pfiffe hat der 21-Jährige ohnehin nicht. "Ich weiß nicht, was die Gemüter so bewegt", sagte der Stürmer von RB Leipzig nach der Partie. "Jahrelang wurden Schwalben gemacht, nur bei mir wird es so aufgebauscht, weil ich bei RB spiele. Das ist schade."

Werner hatte im Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04 Anfang Dezember 2016 mit einer Schwalbe den späteren 2:1-Sieg eingeleitet. 

Löw und Wagner kritisieren Pfiffe

"Es gab mal eine Schwalbe, er hat einen Fehler gemacht, den hat er zugegeben. Aber das ist ein sehr, sehr junger Spieler", sagte Bundestrainer Joachim Löw: "Ein Nationalspieler, der am Anfang seiner Karriere steht und in der Bundesliga 21 Tore erzielt hat, der darf nicht ausgepfiffen werden, das ist nicht in Ordnung."

Wie Löw nahm ihn auch der dreifache Torschütze Sandro Wagner in Schutz.

Die Stimmung sei super gewesen, sagte der Hoffenheimer, doch die Pfiffe gegen Werner hätten gestört. "Er ist ein unglaublich talentierter Spieler, ich habe noch nie in dem Alter einen so guten Stürmer gesehen, es ist doch toll für uns Deutsche, dass wir so einen tollen Stürmer haben - unverständlich, dass man ihn auspfeift, was soll das? Das ist überflüssig", sagte er.