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Der FC Augsburg trennt sich von seinem Trainer Heiko Herrlich und präsentiert auch direkt einen Nachfolger. Markus Weinzierl bleibt länger als erwartet.

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Der FC Augsburg hat sich von seinem Cheftrainer Heiko Herrlich getrennt. Entsprechende Informationen der Augsburger Allgemeinen und von SPORT1 bestätigte der FCA am frühen Montagnachmittag. Auch Co-Trainer Iraklis Metaxas muss gehen.

Als Ersatz kehrt ein alter Bekannter zurück. Ex-Coach Markus Weinzierl übernimmt die Mannschaft ab Dienstag. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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Der 46-Jährige hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. Als Co-Trainer wird ihn Reiner Maurer unterstützen, der zuvor bei Drittligist Türkgücü München aktiv war.

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"Ich freue mich riesig wieder mit Stefan Reuter und der Mannschaft zusammenzuarbeiten und an die erfolgreichen gemeinsamen Jahre anknüpfen zu können. Ich habe dem Verein viel zu verdanken und möchte den FCA wieder in die Erfolgsspur führen", wird Weinzierl in der Vereinsmitteilung zitiert.

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Herrlich hielt gut ein Jahr durch

Augsburg reagierte mit dem Trainerwechsel in der Spätphase der Saison auf den anhaltenden Negativtrend. Der FCA holte aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt und hat nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. 

Zuletzt setzte es gegen den 1. FC Köln eine 2:3-Niederlage, nach der auch Herrlich selbst als seiner Mannschaft eine "desaströse" erste Halbzeit bescheinigte. Der 49-Jährige ist seit März 2020 beim FC Augsburg im Amt. In bisher 42 Spielen holte er im Schnitt 1,07 Punkte. 

In seiner ersten Saison war er auf dem 15. Tabellenplatz gelandet.

Weinzierl führte FC Augsburg in die Europa League

Herrlichs Nachfolger Weinzierl war zuletzt vereinslos. Von 2018 bis 2019 war der 46-Jährige als Chefcoach beim VfB Stuttgart aktiv. Davor trainierte er den FC Schalke 04.

Die Augsburger, die er von 2012 bis 2016 unter seinen Fittichen hatte, führte er in der Saison 2015/16 erstmals die Europa League.

Bei der Trennung 2016 hatte es zwar Unstimmigkeiten zwischen Sportdirektor Stefan Reuter und Weinzierl gegeben, die sind aber längst aus der Welt geschafft. (Tabelle der Bundesliga)