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Lukasz Piszczek ist ein echtes Urgestein von Borussia Dortmund. Nun naht sein Abschied und er will sich mit einem Titel verteidigen. Eine Formel spielt dabei eine Rolle.

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3+2=1 – so lautet die Erfolgsformel für Lukasz Piszczek und den BVB!

Das Urgestein steht kurz vor dem Profi-Ende und wird im Endspurt nochmal richtig wichtig für seine Mannschaft. Beim 2:0-Sieg in Wolfsburg zeigte der Altmeister eine starke Abwehrleistung. "Er hat herausragend verteidigt", lobte auch Trainer Edin Terzic.

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3+2=1 – das ist die Piszczek-Formel für die letzten vier Wochen als Profi-Fußballer. In den drei verbliebenen Bundesliga-Spielen will es der 35 Jahre alte Pole (wird im Juni 36) mit dem BVB unbedingt noch in die Champions League schaffen, hinzu kommen das Halbfinale im DFB-Pokal am Samstag gegen Holstein Kiel und das mögliche Endspiel am 13. Mai in Berlin.

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Piszczek beim BVB: Elf Jahre und sieben Trainer

Verabschiedet sich "Piszczu" mit einem Titel aus Dortmund? Der Pokalsieg wäre seine fünfte Trophäe mit dem BVB. 2012 und 2017 hat der Verteidiger mit den Schwarzgelben bereits den DFB-Pokal gewonnen, hinzu kommen die beiden Meisterschaften 2011 und 2012.

Es wäre der gebührende Abschied einer großen BVB-Karriere. 2010 wechselte Piszczek ablösefrei vom damaligen Absteiger Hertha BSC in den Pott. Mit Ex-Coach Jürgen Klopp feierte der Routinier viele Erfolge, stand 2013 im Champions-League-Finale gegen die Bayern und half mit, dass der Revier-Klub zur zweiten Macht neben den Bayern aufstieg.

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Nach elf Jahren, sieben Trainern und über 370 Pflichtspielen bei der Borussia ist nach der Saison Schicht im Schacht. "Ihr seht doch, wie platt ich bin", sagte der Abwehrspieler vorige Woche nach dem Union-Spiel schmunzelnd auf die Frage, ob er nicht doch noch ein Jahr dranhängen will. "Nach der Saison ist definitiv Schluss."

Bis dahin hat Piszczek mit dem BVB aber noch Großes vor.

Im Saisonendspurt wird das Urgestein nochmal richtig wichtig. Gegen Wolfsburg und Union erhielt er auf der Rechtsverteidiger-Position den Vorzug vor Fehleinkauf Thomas Meunier und Top-Talent Mateu Morey. Jeweils 90 Minuten spielte Piszczek durch und überzeugte mit seiner Routine und Abgeklärtheit. 

Ein Abschied mit einem Titel?

"Auf Lukasz kann man sich immer verlassen und weiß, was man bekommt", lobte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, der einst zusammen mit dem 66-maligen Nationalspieler auf dem Rasen gestanden hat. "Er hängt sich immer voll rein. Er hatte lange Zeit wenig gespielt. Aber er hat eine so große Erfahrung, dass er sich in so wichtigen Spielen immer richtig positioniert und die richtigen Dinge tut."

In dieser Saison kommt Piszczek auf 14 Pflichtspiel-Einsätze. Nur eines davon verlor der BVB. Stark: In allen neun Ligaspielen, in denen der "Oldie" auf dem Platz stand, gewann Dortmund.

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"Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft", sagt Terzic. "Er ist immer mittendrin und versucht auch von außen zu pushen. Zurzeit macht er es auf dem Platz hervorragend. Das hat er sich total verdient."

Nach seinem BVB-Ende wird Piszczek in die Heimat ziehen, sich um seine 2019 gegründete Nachwuchs-Akademie kümmern und beim LKS Goczalkowice in der 4. polnischen Liga kicken. 

Zuvor will er sich aber am liebsten mit einem Titel aus Dortmund verabschieden. 

3+2=1 – so lautet die Piszczek-Formel.