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Robert Lewandowski will sich vorerst nicht mit Gerd Müllers Rekord von 40 Saisontoren beschäftigen. Er weiß aber, dass die Bestmarke immer näher rückt.

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Robert Lewandowski will sich vorerst nicht mit Gerd Müllers Rekord von 40 Saisontoren beschäftigen.

Die Marke "dieser einzigartigen Vereinslegende" sei noch immer "weit weg, ich will mir nicht zu viele Gedanken machen", sagte der Torjäger von Bayern München in einem Interview mit Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus in Sport Bild.

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Erst wenn er noch "ein, zwei Tore hinter den 40 Toren liegen würde, dann wäre das Thema intensiv in meinem Kopf."

Müller erzielte seinen Rekord in der Saison 1971/72, 49 Jahre später steht Lewandowski nach 25 Spieltagen bei 32 Treffern. Den Rekord zu erreichen oder zu verbessern, "würde mich mit unglaublichem Stolz erfüllen!", sagte der Pole, "aber Gerd Müller wird immer Gerd Müller bleiben und unerreicht."

Käme er dem Rekord nahe, ergänzte er, "dann hätte ich vielleicht ein bisschen mentalen Stress: Nach fast 50 Jahren diese Marke zu erreichen, würde mir viel bedeuten." Ebenso wie ein Karriereende bei den Bayern, dass er sich "sehr gut vorstellen" könne. 

Klopp huldigt der Maschine Lewandowski

Um noch lange auf Rekordjagd gehen zu können, arbeitet der Pole hart an sich und seinem Körper. So ließ der 32-Jährige sogar sein biologisches Alter medizinisch untersuchen. Um, wie er sagt, alle "Parameter meines Körpers unter Kontrolle zu haben". Der Arzt habe ihm bescheinigt, dass er den Körper eines 26-Jährigen habe. 

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"Ich profitiere heute von der Arbeit, die mit 19, 20 Jahren begann, die ich dann intensiviert und ab meinem 23. Lebensjahr voll durchgezogen habe", sagte der Mann, der von seinem Ex-Coach Jürgen Klopp als der beste Spieler geadelt wurde, den er jemals trainiert habe. 

"Was Lewy aus seinem Potenzial gemacht hat, wie er sich zu diesem Spieler gepusht hat, der er heute ist: Das ist außergewöhnlich", sagte Klopp im Interview mit der Sport Bild: "Wenn jeder Spieler aus seiner Ausgangssituation eine Entwicklung wie Lewy, als ich ihn zum ersten Mal bei Lech Posen gesehen habe, genommen hätte, dann wäre die Welt des Fußballs komplett verrückt." 

Klopp hat bereits diverse Weltklasse-Fußballer trainiert. Der Bayern-Star steche für ihn aber dennoch heraus: "Lewy ist jeden Schritt gegangen, den er gehen musste, um diese Tormaschine zu sein. Jeden. Er hat das Spiel gefressen, er weiß einfach in jeder Situation, was er machen muss, wohin er gehen muss. Lewy ist eine absolute Maschine, im Paket will ich ihn herauspicken."