Berichtet von Spott über die Hertha: Pál Dárdai
Berichtet von Spott über die Hertha: Pál Dárdai © AFP/SID/RONNY HARTMANN
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Hertha-Trainer Pál Dárdai berichtet von Spott im Nachwuchsbereich über den "Big City Club".

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Der Einstieg von Investor Lars Windhorst hat dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC selbst im Nachwuchsbereich einigen Spott eingebracht.

Dies sagte Profi-Trainer Pál Dárdai der Bild am Sonntag: "Ich bin Herthaner durch und durch, und natürlich habe ich gehofft, dass das alles klappt", sagte der Ungar: "Aber ich habe schnell gemerkt, dass das viel Zeit braucht. Wenn ich mit dem Nachwuchs unterwegs war, haben die Gegner uns aufgezogen: 'Ah, der Big City Club. Ihr mit euren Millionen'. Plötzlich war viel Neid und Missgunst im Spiel."

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Bevor Dardai im Januar das Profi-Team nach der Entlassung Bruno Labbadias wieder übernahm, hatte er die U16 der Berliner betreut. Davor hatte der 45-Jährige die erste Mannschaft von 2015 bis 2019 schon einmal trainiert, nach seiner Demission war das geplante Investment Windhorsts in dreistelliger Millionenhöhe angelaufen. Der Investor hatte damals den Traum von Hertha als "Big City Club" etabliert, aktuell kämpft der Klub aber gegen den Abstieg.

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Vor Dardais Rückkehr investierte Hertha im Zuge eines groß angelegten Umbruchs viel Geld in Neuzugänge, von denen bislang noch nicht alle richtig Fuß fassen konnten.

"Ein Umbruch kostet Zeit und man muss geduldig sein. Hier wollte man wahrscheinlich zu viel in zu kurzer Zeit", so Dardai: "Als ich noch selbst hier gespielt habe, wurden jedes Jahr drei Neue geholt, die konnten sich einleben, während wir alten Spieler gespielt haben. Jetzt wurden acht, neun Spieler geholt, die gleich funktionieren mussten, auch weil sie teuer waren."