Wolfsburg sichert sich mit 2:1 den Sieg
Wolfsburg sichert sich mit 2:1 den Sieg © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
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Auf dem Weg in die Champions League ist der VfL Wolfsburg auch beim Nordrivalen Werder Bremen nicht vom Kurs abgekommen.

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Auf dem Weg in die Champions League ist der VfL Wolfsburg auch beim Nordrivalen Werder Bremen nicht vom Kurs abgekommen. Der Bundesliga-Dritte setzte sich bei den Hanseaten mit 2:1 (2:1) durch und hielt damit auch Anschluss zum Tabellenzweiten RB Leipzig.

Bei ihrer frühen Führung in der achten Minute profitierten die Gäste allerdings von einem Eigentor des Bremers Josh Sargent, der per Kopfball ins eigene Netz traf. Mit seinem 17. Saisontreffer baute Wout Weghorst (42.) den Vorsprung aus. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gelang Kevin Möhwald der Anschlusstreffer.

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Insbesondere in den ersten 45 Minuten dominierte der VfL gegen den Tabellen-Zwölften von der Weser das Geschehen am Osterdeich. Wie von Werder-Trainer Florian Kohfeldt befürchtet, machte sich die körperliche Überlegenheit der Wolfsburger deutlich bemerkbar. Standsicher in der Defensive, passsicher in der Offensive - so hielten die Niedersachsen die Spielfäden in der Hand.

Die Grün-Weißen waren zur Pause mit dem knappen Rückstand noch gut bedient. Weghorst, erneut nicht für die niederländische Nationalmannschaft berücksichtigt, traf nur das Außennetz (29.), fünf Minuten später verhinderte Werder-Torhüter Jiri Pavlenka bei einem Fernschuss von Maximilian Arnold einen weiteren Gegentreffer.

Der SV Werder hingegen brauchte 40 Minuten, um zum ersten Mal gefährlich vor dem Wolfsburger Tor aufzukreuzen. Ein Schuss von Sargent war aber leichte Beute für VfL-Kapitän Koen Casteels.

Nach dem Seitenwechsel war das Team von Coach Oliver Glasner wild entschlossen, die knappe Führung auszubauen. Die Deckung der Grün-Weißen hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Entlastende Gegenangriffe brachten die Platzherren in dieser Phase überhaupt nicht mehr zustande.

Kohfeldt reagierte und ersetzte ab der 58. Minute Romano Schmid sowie Sargent durch Leonardo Bittencourt und Niclas Füllkrug. Ein Schachzug, der zunächst keine Verbesserung brachte, im Gegenteil: Nur vier Minuten nach dem Doppelwechsel musste Pavlenka zweimal in höchster Not den dritten Gegentreffer verhindern. Werders Davie Selke (90.+4) hatte kurz vor dem Abpfiff die Chance zum Ausgleich.