Der VfB Stuttgart wurde 1893 gegründet
Der VfB Stuttgart wurde 1893 gegründet © Imago
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München - Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl beim VfB Stuttgart gibt es nur drei Bewerber. Das soll sich ändern - mithilfe von einem externen Personaldienstleister.

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Claus Vogt, Thomas Hitzlsperger und Volker Zeh.

Rund zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl beim VfB Stuttgart am 18. März lässt sich die Anzahl der Kandidaten an einer Hand abzählen.

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Geht es nach den Schwaben, dann soll es jedoch nicht bei den dreien bleiben.

VfB beauftragt Personaldienstleister mit Suche nach Kandidaten

Denn wie der VfB in einem Schreiben an seine Mitglieder bekanntgab, machte der Vereinsbeirat jüngst von einem in der Satzung vereinbarten Recht Gebrauch, das es ihm erlaubt, mögliche Kandidaten selbst kontaktieren zu dürfen.

Dadurch wolle man den Kandidatenkreis erweitern. Ziel sei es schließlich, "die Entscheidung zur Nominierung auf einer noch breiteren Basis treffen zu können".

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Das Kuriose daran: Die Suche nach weiteren Präsidentschaftsanwärtern übernimmt dem Schreiben zufolge nicht der Beirat selbst, sondern ein externer Personaldienstleister, "um höchstmögliche Neutralität zu gewährleisten". Wer dieser Dienstleister ist, gaben die Zuständigen des Klubs nicht bekannt.

In seinem Schreiben an seine Mitglieder stellte der Beirat zudem klar, dass er sich weiter nicht zur öffentlichen Schlammschlacht zwischen dem derzeitigen Präsidenten Claus Vogt und dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger - der sich mittlerweile für seine Attacke gegen Vogt entschuldigt hat - äußern wird.

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Der offizielle Grund: Man sehe in der Diskussion "eher einen Schaden für den VfB Stuttgart, das Amt des Präsidenten und zuletzt für die handelnden Personen selbst."

Stuttgart hatte bereits in der Vergangenheit die Hilfe eines Personaldienstleisters in Anspruch genommen. Die dadurch kompliziertere Kommunikation war 2019 mitverantwortlich dafür, dass Jürgen Klinsmann von der Übernahme eines Führungspostens im Vereins Abstand genommen hatte.