Für Vielfalt setzt sich die DFL ein
Für Vielfalt setzt sich die DFL ein © AFP/POOL/SID/ANDREAS GEBERT
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und ihre Klubs haben am 19. Spieltag der Bundesliga mit einer bemerkenswerten Aktion für Vielfalt geworben.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und ihre Klubs haben am 19. Spieltag der Bundesliga mit einer bemerkenswerten Aktion für Vielfalt geworben und sich gegen Diskriminierung sowie Intoleranz eingesetzt. So trat der VfB Stuttgart am Freitag gegen den FSV Mainz 05 (2:0) statt in Trikots mit dem obligatorischen roten Brustring mit einem Brustring in Regenbogenfarben an.

Im Rahmen des "Erinnerungstags im deutschen Fußball" standen in diesem Jahr besonders jene Menschen im Fokus, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität stigmatisiert und brutal verfolgt wurden.

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Auch Champions-League-Sieger und Tabellenführer Bayern München engagierte sich bei der Aktion. Zum Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (4:1) leuchtete die Allianz Arena in Regenbogenfarben, Kapitän Manuel Neuer trug eine Spielführerbinde, die ebenfalls das Thema Vielfalt dokumentierte.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

"Mia san bunt", betonte FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer. Die Aktionen waren Teil des Erinnerungstages im deutschen Fußball anlässlich der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. 

Toleranz auf dem Platz und in der Kurve

Der Erinnerungstag wurde 2004 durch die Initiative "!Nie wieder" ins Leben gerufen, die sich die Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau zu eigen gemacht hat. "Das gemeinsame Ziel des 'Erinnerungstages im deutschen Fußball' ist es, einen Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur zu leisten und sich für ein respektvolles, wertschätzendes Zusammenleben starkzumachen", teilte die DFL mit.

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Der VfB lief im Spiel gegen Mainz erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Regenbogentrikot unter dem Motto "Bunt und Wild" auf. "Auch in unseren eigenen Reihen gab es Menschen, vor allem jüdischen Glaubens, die in Vernichtungslagern gequält und ermordet wurden. Diese Verbrechen an unschuldigen Menschen zu verurteilen und die Erinnerung an die Opfer wach zu halten, ist unser tiefes Bedürfnis und unsere Pflicht", hatte VfB-Präsident Claus Vogt geäußert.

Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ergänzte: "Die Fußballfamilie will einmal mehr darauf hinweisen, dass Toleranz in jeder Form in unserer Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein muss - wir alle sind gefordert, diese Haltung zu leben: Auf dem Fußballplatz, in der Kurve und in unserem Alltag."