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Der frühere französische Fußballstar Lilian Thuram kann den Wirbel um seinen Sohn Marcus nach dessen Spuck-Entgleisung verstehen.

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Der frühere französische Fußballstar Lilian Thuram kann den Wirbel um seinen Sohn Marcus nach dessen Spuck-Entgleisung verstehen.

Es sei "durchaus nachvollziehbar, was in den Medien vor sich geht", sagte der Weltmeister von 1998 bei Radio Caraibes International: "Ich habe mir das Spiel selbst angesehen, ich war extrem geschockt, ich habe mir sogar die Frage gestellt: War das wirklich mein Sohn?"

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Thuram: Keine Absicht bei Spuck-Attacke

Allerdings glaubt der 48-Jährige der Argumentation seines bei Borussia Mönchengladbach spielenden Filius, wonach dieser seinem Hoffenheimer Gegenspieler Stefan Posch bei der 1:2-Niederlage am vergangenen Samstag "unfreiwillig" ins Gesicht gespuckt habe.

"Danach habe ich seine Erklärung bekommen. Die lautete, dass er wütend war und deshalb den Gegner beleidigt hat. Ohne es wirklich absichtlich zu tun, ging dabei etwas Speichel mit", sagte der einstige Weltklasseverteidiger.

Marcus Thuram wurde wegen des Vergehens für sechs Spiele gesperrt, davon eines auf Bewährung.

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Thuram rief nach Eklat kleinen Bruder an

"Was er will, ist, dass die Leute sich daran erinnern, dass es unfreiwillig passiert ist", sagte Lilian Thuram: "Als er die Rote Karte kassierte, rief er als erstes seinen kleinen Bruder an, um ihm zu sagen: Kephren, ich habe es nicht mit Absicht gemacht, das versichere ich dir. Ich habe geschrien, ich war wütend und der Speichel kam von alleine raus", sagte der Vater des französischen Neu-Nationalspielers.

Papa Thuram erklärte: "Also akzeptiert er, dass er bestraft wird, denn das ist etwas, das auf dem Fußballplatz nicht passieren sollte."

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