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München - Karl-Heinz Rummenigge bezieht in einem Interview Stellung zu Gerüchten um Erling Haaland und Paulo Dybala. Auch zu David Alaba äußert er sich.

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Klare Aussage von Karl-Heinz Rummenigge: Der FC Bayern München braucht Erling Haaland nicht – zumindest im Moment.

"Haaland geht es gut in Dortmund. Ehrlich gesagt: Solange wir diesen Lewandowski haben, benötigen wir ihn nicht", sagte der Bayern-Boss bei Tuttosport.

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Für die Zukunft könne er aber nichts vorhersagen, "weil ich nur bis Dezember 2021 im Amt bin."

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Rummenigge betont: Gutes Verhältnis zum BVB

Haaland wird immer wieder als möglicher Nachfolger Robert Lewandowskis in München im Spiel gebracht. Der 32-Jährige hat noch einen Vertrag bis Juni 2023.

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Über die Jahre habe der FC Bayern ein gutes Verhältnis zu Hans-Joachim Watzke und Borussia Dortmund entwickelt, "auch auf dem Transfermarkt", erklärte Rummenigge: "Solange ich das Sagen habe, wird es keinen weiteren Transfer wie Lewandowski geben."

Rummenigge: Haaland "ein Biest"

Der Pole war 2014 ablösefrei vom BVB zu den Münchnern gewechselt. Haaland kam im Winter 2020 von RB Salzburg nach Dortmund, was Rummenigge als "wirklich guten Wechsel" bezeichnete.

"Er ist ein Biest, er erzielt viele Tore, er hat sich den Golden-Boy-Award verdient", meinte Rummenigge. Bei der von Tuttosport vergebenen Auszeichnung stach der Norweger unter anderem Bayerns Shootingstar Alphonso Davies aus. "Davies war nicht enttäuscht: Er hatte ein super Jahr und hat alles gewonnen", sagte Rummenigge (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

Rummenigge schwärmte aber auch vom eigenen Stürmer und dessen Glanzleistungen 2020: "Robert war der Beste von allen: Er erzielte eine Menge Tore und gewann fünf Trophäen. Es war wirklich unmöglich, es besser zu machen als er."

Rummenigge mit Klartext zu Dybala

Rummenigge reagierte auch auf Gerüchte um Paulo Dybala von Juventus Turin: "Ich habe auch davon gehört. Aber ich kann versichern, dass nichts daran wahr ist. Wir hatten noch nie ernsthaften Kontakt mit seinem Agenten."

Ein weitaus konkreteres Thema ist David Alaba und dessen ungeklärte Zukunft. Nachdem die Münchner die Vertragsgespräche mit dem Österreicher abgebrochen hatten, droht ein ablösefreier Abgang im Sommer (Tabelle der Bundesliga)

Rummenigge hofft noch auf Alaba-Verbleib

Mehrere Top-Klubs haben dem Vernehmen nach die Fühler ausgestreckt, darunter auch Juventus Turin mit Präsident und Rummenigge-Freund Andrea Agnelli.

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"Jedes Team denkt zu Recht über Verstärkungen nach. In dieser Situation ist es normal, dass europäische Spitzenklubs an Alaba denken", sagte der 65-Jährige: "Es liegt an ihm, zu entscheiden. Vielleicht wird er wechseln. Vielleicht bekommt er Zweifel und beschließt, bei Bayern zu bleiben. Wir werden sehen."

Von Juve hatten die Bayern im Sommer Douglas Costa ausgeliehen. Ob sie beim Rückkehrer die Kaufoption ziehen, "haben wir noch nicht entschieden. Es ist zu früh."

Doch Rummenigge betont: "Wir sind bisher sehr zufrieden mit ihm. Douglas ist mit seinen Dribblingfähigkeiten ein Spieler, den wir gebraucht haben."