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Max Kruse sorgt bei Union Berlin weiter für Wirbel. Gegen Arminia Bielefeld knackt der Stürmer mit seinem Treffer einen lange bestehenden Bundesliga-Rekord.

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Max Kruse hat mit seinem Treffer zum 4:0 gegen Arminia Bielefeld Bundesliga-Geschichte geschrieben (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Der Angreifer von Union Berlin verwandelte beim höchsten Erfolg seines Vereins im Oberhaus nach einem Foul an Akaki Gogia in der 52. Minute einen Elfmeter und stieg damit zum besten Strafstoß-Schützen der Liga-Historie auf (Service: Tabelle der Bundesliga).

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Von 16 Versuchen für Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Union Berlin verwandelte der 32-Jährige alle Versuche. 

Kruse zieht mit Abel gleich 

Damit zog er im Ranking der besten Strafstoß-Könige der Bundesliga gleich mit Hans-Joachim Abel (früher Bochum, Schalke) und überholte Ludwig Nolden (Meidericher SV) mit 15 Treffern in 15 Anläufen. Der Rekord besteht seit 37 Jahren (Service: Spielplan der Bundesliga). 

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Auch gegen Bielefeld behielt er souverän die Ruhe, verlud Keeper Stefan Ortega und schob von sich aus links unten ein. Ortega war unterwegs in die andere Richtung. 

Schon zuvor im Spiel hatte Kruse geglänzt und die Treffer von Robert Andrich (13.) und Sheraldo Becker (45.+2) vorbereitet und bestätigte seine starke Form. 

Davon profitiert auch sein Verein, der vorübergehend auf den vierten Platz - einen Champions-League-Rang - vorrückte. Kruse hebt Union in neue Sphären und ist mit fünf Assists der beste Vorlagengeber der Liga. 

Trotz seines positiven Tags sprach Kruse nicht mit den Medien und verließ das Stadion an der Alten Försterei schweigend. 

Trimmel und Andrich schwärmen vom Rekordhalter

Dafür sprachen aber zwei Teamkollegen in höchsten Tönen über den Ex-Nationalspieler. "Wir sind ein Verein, der es den neuen Spielern leicht macht. Wir akzeptieren jeden, wie er ist. Max ist ein sehr positiver Typ, es macht viel Spaß mit ihm. Integration ist eine Stärke von uns", erklärte Kapitän Christopher Trimmel die schnelle Einbindung von Kruse ins Team. 

Mittelfeldspieler Robert Andrich, der das 2:0 erzielte und die Vorlage von Kruse bekam, fügte an: "Max und ich verstehen uns fußballerisch richtig gut. Ich versuche ihn immer einzubinden. Bei Max bekommt man die Bälle häufig gut zurück." 

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Andrich verriet auch Kruses Erfolgsrezept bei den Köpenickern. "Er weiß, was er für sich braucht. Er steigt zum Beispiel immer auf die Sekunde pünktlich zum Treffen aus dem Auto aus. Er ist eigentlich immer der letzte, der kommt. In der Kabine ist er dann ein angenehm zurückhaltender Genosse", sagte der Mitspieler scherzend. 

Der Wirbel um das Video, in dem der Angreifer die Berliner Polizei wegen eines Park-Tickets bepöbelte, machte Kruse nicht zu schaffen.