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München - Leroy Sané erklärt, welche Rolle das Treffen mit Uli Hoeneß bei seiner Entscheidung für den FC Bayern gespielt hat. Bei den Münchnern will er viel erreichen.

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Leroy Sané hat über die Bedeutung seines Besuchs bei Uli Hoeneß für seinen Wechsel zum FC Bayern gesprochen.

"Jeder weiß, dass Uli Hoeneß beim FC Bayern eine riesige Rolle gespielt hat – und noch immer wichtig ist", sagte der Neuzugang, der vor seiner Vertragsunterschrift bei Hoeneß am Tegernsee war, im Vereinsmagazin 51.

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"Es war eine Ehre, dass ich ihn besuchen durfte, und ich finde, dass man gerade bei solchen Zusammentreffen das Spezielle beim FC Bayern spürt, denn privat bei jemanden zu Hause ist es schon noch einmal ein anderes Gefühl als zum Beispiel in einem Restaurant."

Es sei ihm wichtig gewesen, "zu spüren, dass Uli Hoeneß hinter meinem Wechsel nach München steht". Das gelte allerdings auch für die anderen Verantwortlichen wie Karl-Heinz Rummenigge, Hasan Salihamidzic, Oliver Kahn und Herbert Hainer.

Das will Sané beim FC Bayern erreichen

Der Nationalspieler begründete auch seinen Wechsel zum FC Bayern. "Im Leben geht es immer darum, zu lernen. Das hört nie auf. Das war auch ein Grund, warum ich jetzt zum FC Bayern gekommen bin", erklärte Sané.

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Er wolle "etwas Neues kennenlernen, einen neuen Reiz setzen, und ich bin sicher, dass ich in diesem großen Verein den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen werde".

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Das bedeute für ihn, in "einem der größten Vereine der Welt eine tragende Rolle zu spielen". Zudem möchte er seinen Makel, in Deutschland noch keinen Titel gewonnen zu haben, tilgen.

Sané mit der Nummer 10: "Kann mit Druck umgehen"

Dass er mit seiner Trikotnummer 10 in die großen Fußstapfen von Uli Hoeneß, Lothar Matthäus oder Arjen Robben tritt, macht ihm keine Angst.

"Ich kann mit Druck gut umgehen und bin kein Typ, der sich groß verrückt machen lässt", erklärte Sané, gleichzeitig sei es für ihn aber eine Ehre, diese Nummer zu tragen.

Er habe die 10 aber "bewusst gewählt, um ein Zeichen zu setzen, dass ich hierherkomme, um Verantwortung zu übernehmen. Ich habe große Ziele mit dem FC Bayern – und ich will zeigen, dass man sich dabei voll auf mich verlassen kann."

Auf die Frage, was die Fans einmal über ihn sagen sollen, antwortete der Flügelflitzer: "Dass sie glücklich sind, dass ich für den FC Bayern gespielt habe. Dass ich für diesen großen Verein immer alles gegeben habe und dass wir viele, viele Titel gewonnen haben."

Sané: Interessen inzwischen viel ausgeprägter

In den vergangenen Jahren hat sich Sané laut eigener Aussage in mehreren Bereichen weiterentwickelt – auch außerhalb des Platzes.

Es gebe "einen großen Unterschied" zwischen dem Sané, der 2016 vom FC Schalke 04 zu Manchester City wechselte, und dem, der jetzt beim FC Bayern spielt.

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"Der Leroy von vor vier Jahren, das war ein ganz junger Typ, der einfach Fußball spielen wollte und locker durchs Leben gegangen ist – so soll es ja auch sein, ich denke, das ist normal in diesem Alter", erklärte Sané.

Inzwischen seien seine "Interessen viel ausgeprägter, ich habe gelernt, Dinge selbst anzupacken und zu regeln. In England habe ich gelernt, selbstständig zu sein und Verantwortung zu übernehmen".

Der 24-Jährige "hinterfrage heute die Dinge viel mehr als früher". Allerdings stecke "im Inneren schon noch viel von dem Leroy in mir, der früher in den Straßen von Wattenscheid gekickt hat". Weiterhin Spaß zu haben, sei ihm aber auch sehr wichtig.