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Dortmund - Der BVB startet mit Corona-Tests in die Vorbereitung - und verkündet direkt die nächste Hiobsbotschaft: Marco Reus droht ein noch längerer Ausfall.

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Vizemeister Borussia Dortmund muss weiter auf Kapitän Marco Reus verzichten.

Der 31-Jährige hat Probleme mit einer Sehnenentzündung an der bereits zuvor verletzten Adduktorenmuskulatur und fällt laut BVB-Angaben "auf unbestimmte Zeit aus".

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Das gaben die Dortmunder, die mit Corona-Tests in die Vorbereitung auf die neue Saison starteten, am Donnerstagmittag bekannt.

Der Nationalspieler hatte sich Anfang Februar beim Pokal-Aus bei Werder Bremen einen Sehnenanriss im Oberschenkel zugezogen, musste bei der 2:3-Niederlage damals in der 89. Minute ausgewechselt werden.

Koservative Therapie bei Marco Reus

Nach einem Monat wollte Reus wieder auf dem Platz stehen - inzwischen ist fast ein halbes Jahr vergangen. Nun teilte die Borussia mit, Reus habe "bei einigen Bewegungen nach wie vor Probleme". Bei der Behandlung der Verletzung wird ein konservativer Therapieansatz verfolgt.

Zuletzt hatte Reus im Urlaub auf Ibiza neben Ehefrau Scarlett und Töchterchen auch BVB-Physiotherapeut Thomas Zetzmann dabei, um wieder fit zu werden. Auf dem Programm standen dabei unter anderem Kraft- und Stabilisationsübungen.

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Sogar einen Bio-Statiker, der schon Mario Götze oder Kevin Prince-Boateng behandelte, zog Reus zu Rate. Dieser sollte mithilfe einer alternativen Bewegungstherapie dazu beitragen, dass Reus beim Schießen keine Schmerzen mehr hat, was offenbar das größte Problem des deutschen Nationalspielers hinsichtlich einer vollständigen Genesung ist.

Stattdessen wächst Reus' Krankenakte jeden Tag ein Stück weiter. Inzwischen stehen in seiner Dortmunder Zeit über 1000 Ausfalltage aufgrund von Verletzungen zu Buche. Dieser Fakt schmerzt nicht nur ihn selbst, sondern sorgt auch bei den BVB-Verantwortlichen für Kopfschmerzen.

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Mit Material vom Sport-Informations-Dienst