Das Treppenlaufen dürfte beim VfL Wolfsburg bald endgültig der Vergangenheit angehören
Das Treppenlaufen dürfte beim VfL Wolfsburg bald endgültig der Vergangenheit angehören © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Einst machte Felix Magath seine Spieler mit seinem gefürchteten Trainings-Hügel zum Meister, nun hat der VfL Wolfsburg jedoch neue Pläne.

Anzeige

Der Fußball entwickelt sich ständig weiter, und mit ihm auch die Trainingsmethoden. 

Wurde früher noch bedingungslos auf Kondition und Kraft gesetzt, nehmen Taktik und Technik heute eine deutlich größere Rolle ein. 

Anzeige

Den Zeichen der Zeit muss beim VfL Wolfsburg nun wohl ein berühmt berüchtigtes Trainings-Denkmal weichen: Der Magath-Hügel, auch bekannt als der "Berg  der Leiden". 

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Transfermarkt
    1
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Nächstes Treffen - das ist der Stand bei Alaba
  • Fusball / Bundesliga
    2
    Fusball / Bundesliga
    Mintzlaff: Leipzig wollte BVB-Duo
  • Fussball / Champions League
    3
    Fussball / Champions League
    Benzema-Ansage sorgt für Aufsehen
  • Tennis / ATP
    4
    Tennis / ATP
    Ex schwanger! Zverev wird Vater
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    Nächstes F1-Cockpit vergeben

Der mit mehreren steilen Treppen versehene Hügel auf dem Trainingsgelände der Wölfe war eines der liebsten Trainingsmittel des einstigen Trainers Felix Magath. Auf Wunsch des ehemaligen Coaches wurde dieser 2009 für rund 1,5 Millionen Euro gebaut. Zwei Monate nach der Errichtung wurde der VfL zum bisher einzigen Mal deutscher Meister. 

Speedcourt statt Quälix-Hügel

"Der Hügel wird sehr wahrscheinlich abgerissen", sagt Wolfsburgs Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke der Bild-Zeitung. "Ob schon dieses oder nächstes Jahr" sei offen. Wie der Kicker berichtet, soll der gemeine Trainings-Berg unter anderem durch einen Speedcourt, einem vollumrandeten Kleinspielfeld, ersetzt werden. 

Zuletzt wurde der Hügel ohnehin kaum noch benutzt, obwohl er unter "Quälix" Magath ein wichtiger Teil des Erfolgsgeheimnisses war. Zwei Sprintrampen jagte der Coach seine Spieler den künstlich geschaffenen Berg einst hinauf. Die längere der beiden mit Treppen versehenen Strecken war 65 Meter lang und wies eine Steigung von 10 Prozent auf. Die kürzere Rampe war 18 Meter lang (24% Steigung).