Markus Söder wird ein Auge auf die Bundesliga haben - so viel steht fest
Markus Söder wird ein Auge auf die Bundesliga haben - so viel steht fest © Imago
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich vom Eklat-Video des Hertha-Profis Salomon Kalou irritiert - und spricht eine Warnung an die Klubs aus.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Klubs der Bundesliga eindringlich gewarnt.

Die Liga stehe "auch schwer unter Bewährung", sagte Söder am Donnerstag im Radiosender Bayern1, die Vorgaben des DFL-Konzeptes einzuhalten. "Die Öffentlichkeit wird genau hinschauen." 

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Söder verteidigte aber die Zustimmung der Politik für einen Neustart der beiden höchsten Spielklassen im deutschen Fußball. "Die Liga hat ein sehr gutes und professionelles Konzept vorgelegt. Es ist vertretbar. Ein bisschen Bauchgrummeln hat jeder dabei", sagte Söder. 

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Besonders das Verhalten des mittlerweile suspendierten Hertha-Profis Salomon Kalou, der in einem Live-Video in der Umkleidekabine mehrmals gegen die Hygienerichtlinien der Deutschen Fußball Liga (DFL) verstoßen hatte, irritierte den Politiker. "Manchmal langt man sich dann schon an den Kopf. Da fragt man sich, wie jemand, der so viel Geld verdient und davon lebt, sich so verhält?", sagte Söder. Die Berliner hätten aber gut reagiert. 

Keine Angst für Fan-Versammlungen

Größere Fan-Ansammlungen vor den Fußballstadien fürchtet Söder bei den Geisterspielen nicht. "Wir passen auf, dass das nicht passiert", sagte der 53-Jährige. Er könne sich eher vorstellen, dass die Bundesligaspiele dazu führen, "dass die Stimmung in vielen Haushalten wieder gehoben werden könnte". 

Mit Blick auf die Debatte bei der Ministerpräsidentenrunde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch über den Starttermin am 15. Mai  kritisierte Söder den Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte von der SPD: "Es hat eine Debatte darüber gegeben, dass gesagt wurde, man brauche eine Woche länger. Das schien mir ein wenig fanmäßig orientiert beim Bremer Bürgermeister", sagte Söder.

"Was ich respektiere, wenn man glühender Fan seiner Mannschaft ist." Werder Bremen liegt derzeit mit acht Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf Rang 17.