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Kaum gibt die Politik ihr Ja zum Bundesliga-Neustart, regen sich erste Bedenken. Werder Bremen sieht sich benachteiligt, weil es so früh los geht.

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Pech für Werder Bremen: Das DFL-Präsidium hat als zuständiges Gremium beschlossen hat, die Bundesliga-Saison am 15. Mai fortzusetzen. Das bestätigte die DFL auf SPORT1-Anfrage.

Werder Bremen hatte sich kurz zuvor noch für einen Re-Start der Bundesliga am 23. Mai ausgesprochen. Ein früherer Beginn wäre ein Wettbewerbsnachteil, sagte Geschäftsführer Frank Baumann.

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Bund und Länder hatten am Mittwochnachmittag grünes Licht für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den beiden Bundesligen gegeben.

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Werder trainierte bisher nur in Viergruppen

Baumann betonte, dass man bei Werder wegen der behördlichen Vorgaben bislang nur in Vierergruppen trainieren konnte. Ein früherer Start würde für die Bremer einen Wettbewerbsnachteil darstellen, da an anderen Standorten bereits seit Wochen in größeren Gruppen trainiert werde.

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"Zur Gewöhnung an den Wettkampf nach rund zwei Monaten Wettkampfpause und zur Einschränkung eines Verletzungsrisikos bei den Spielern (...) werden wir uns dafür einsetzen, dass die Bundesliga am 23. Mai fortgesetzt wird", sagte Baumann vor der virtuellen Zusammenkunft der Bundesliga-Klubs am Donnerstag, wenn der Zeitplan für die Rest-Saison erstellt werden soll.

Nun müssen die Werder-Profis versuchen, bereits eine Woche früher als erhofft fit zu sein.