AUGSBURG, GERMANY - FEBRUARY 15: Philipp Max (C) of FC Augsburg celebrates his first goal together with teammate Florian Niederlechner (R) during the Bundesliga match between FC Augsburg and Sport-Club Freiburg at WWK-Arena on February 15, 2020 in Augsburg, Germany. (Photo by Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images)
Philipp Max sorgte für die glückliche Augsburger Führung © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Augsburg - Der FC Augsburg wartet in der Bundesliga weiter auf ein Erfolgserlebnis. Gegen den SC Freiburg kommen die bayerischen Schwaben zu einem schmeichelhaften Unentschieden.

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Der FC Augsburg hat nach dem 0:5-Debakel in Frankfurt die Wiedergutmachung verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt kam nach einer wenig berauschenden Leistung gegen den SC Freiburg nur zu einem glücklichen 1:1 (1:0) und setzte den Negativtrend der letzten Wochen fort. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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Der über weite Strecken schwache FCA ging in der 38. Minute überraschend durch Philipp Max in Führung. Freiburg war bis dahin das klar bessere Team. Janik Haberer glich in der 51. Minute vor 26.822 Zuschauern aus. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen)

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Der FCA versäumte es, nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen für ein Erfolgserlebnis zu sorgen. Freiburg, das auch im achten Anlauf in Augsburg sieglos blieb, vergab seinerseits die Chance, wieder näher an die oberen Ränge heranzurücken.

Augsburg nur gering verändert

Schmidt hatte nach der Frankfurt-Klatsche Konsequenzen angedroht. Dies sei auch für einen Trainer "eine Steilvorlage, um einen neuen Reiz zu setzen". Der Schweizer veränderte seine Startelf aber nur auf zwei Positionen.

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Die deftige Niederlage bei der Eintracht wirkte beim FCA nach. Die Augsburger kamen lange überhaupt nicht ins Spiel und wirkten gehemmt. Die spielerisch überlegenen Gäste dominierten das Geschehen. Vincenzo Grifo zwang FCA-Keeper Tomas Koubek mit einem Freistoß früh zu einer Glanztat (10.), dann vergab Lucas Höler freistehend per Kopf (22.).

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Zwei Minuten später sendete Marco Richter das erste Augsburger Lebenszeichen, als er den Außenpfosten traf. Das war's dann aber auch wieder für die passiven Gastgeber - bis zum unverdienten 1:0.

Freiburg vom Rückstand unbeeindruckt

Den Treffer begünstigte allerdings Nationalspieler Robin Koch nach Flanke von Iago mit einem Querschläger im Strafraum entscheidend. Max stand plötzlich völlig frei und schob ein. Koch spielte trotz seiner vergangenen Woche erlittenen Kopfverletzung. Der 23-Jährige trug allerdings einen Kopfschutz.

Den Kopfschutz wollte Koch nach dem Spiel bei Sky aber nicht als Ausrede gelten lassen: "Das hat mit dem Helm nichts zu tun. Ich habe die Flanke einfach unterschätzt!"

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Freiburg zeigte sich vom unglücklichen Rückstand wenig schockiert. Der SC behielt die Oberhand und wurde belohnt. Haberers Schuss zum Ausgleich wurde allerdings zweimal für Koubek unhaltbar abgefälscht. Daher wollte auch Rani Khedira keine Diskussion um den Torwart zulassen. "Wir stehen komplett hinter Thomas. Er ist ein sehr feiner Kerl. Er muss aber noch an sich arbeiten – so wie wir alle", nahm er vielmehr die Mannschaft als Ganzes in die Verantwortung.

Danach entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, in dem auch der SC Freiburg seine Linie verlor. (SERVICE: Alle Ergebnisse)

Alles in allem waren die Gäste aber die bestimmende Mannschaft. Bester Beweis sind die 74 Prozent Ballbesitz und 20 Torschüsse der Breisgauer, der FCA kam gerade auf neun Torversuche. Daher war Koch mit dem Spiel auch zufrieden, lediglich das Ergebnis sorgt für Kopfschmerzen.

"Fußballerisch ein gutes Spiel, aber natürlich müssen wir da mehr Punkte mitnehmen", zog er Bilanz und lag damit ganz auf der Linie von Max. Der Augsburger konnte sich nur über den Punktgewinn freuen: "Wir wollten nach der Niederlage der letzten Woche daheim zeigen, dass wir auch anders können. Aber Freiburg hat das nicht zugelassen. Sie haben ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Mit dem Punkt sind wir zufrieden."