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München - Der FC Bayern bangt schon wieder um Kingsley Coman. Der Franzose muss gegen Hertha BSC schon neun Minuten nach seiner Einwechslung wieder verletzt runter.

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Nächster Schock für den FC Bayern München bei Flügelflitzer Kingsley Coman!

Gegen Hertha BSC musste der Franzose schon in der 67. Minute verletzt vom Feld - und wird mit einem Muskelfaserriss vorerst ausfallen, wie der Klub am Samstagabend mitteilte.

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Erst in der 58. Minute war er für Franck Ribery eingewechselt worden. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

Coman hatte sich bei einem Dribbling ohne Gegnereinwirkung verletzt. Nach der Aktion griff sich der Franzose direkt an den linken hinteren Oberschenkel und deutete an, dass er raus muss.

Die Untersuchung durch die medizinische Abteilung brachte dann schon am Abend traurige Gewissheit.

Für gewöhnlich zieht eine derartige Verletzung zwei bis drei Wochen Ausfallzeit nach sich.

Ein Einsatz im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den FC Liverpool ist damit äußerst fraglich. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

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Coman von Muskel-Verletzung ausgebremst

Comans Teamkollege Robert Lewandowski hatte nach dem Spiel gegen die Hertha noch gehofft, "dass es nur ein oder zwei Wochen dauert. Er ist ein sehr wichtiger Spieler".

Bereits vergangene Woche gegen Augsburg hatte sich der Franzose gegen Augsburg am oft lädierten linken Knöchel verletzt, in der Champions League gegen den FC Liverpool (0:0) konnte er aber spielen.(SERVICE: Ergebnisse der Bundesliga)

Das Rückspiel gegen die "Reds" in München steigt am 13. März.

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Lange Leidenszeit beim Bayern-Star

Immer wieder plagte sich der Franzose in der Vergangenheit mit Verletzungen herum. Gleich in der ersten Partie der Saison, dem 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim, riss Coman bei einem Foul von Nico Schulz das Syndesmoseband im linken Fuß. 

Es war die gleiche Verletzung, die Coman schon im vergangenen Februar erlitten hatte. Die ihn die WM mit Frankreich gekostet hatte, die vielleicht nie wiederkommende Chance, ein Teil des Weltmeister-Teams zu werden.

Kein Wunder, dass der Frust da groß war. Und noch größer wurde, als die Verletzung dann quasi bei erster Gelegenheit wieder aufbrach. 

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Auch im Herbst 2016 hatte Coman schon einen Kapselriss am linken Sprunggelenk erlitten.

Coman redet sogar über Karriere-Ende

Für große Aufregung sorgte der junge Franzose, der seit Anfang Dezember wieder im Einsatz ist, als er im Januar in einem Interview anklingen ließ, dass er bei einer weiteren Verletzung seine Karriere beenden könnte.

"Ich werde eine dritte Operation an meinem Fuß nicht akzeptieren. Genug ist genug. Vielleicht ist mein Fuß dafür nicht gemacht. Ich werde dann ein anderes Leben führen, ein anonymes Leben", hatte er in einer französischen TV-Sendung gesagt - und später dann relativiert. 

Er habe damit nur gemeint, dass er hinwerfen würde, wenn ihm dieselbe Blessur im selben Jahr zum dritten Mal passieren würde.