Ralf Rangnick sieht sich bei RB Leipzig nicht als Übergangslösung. Bei seinem Nachfolger Julian Nagelsmann hat er eine Befürchtung.

Ralf Rangnick ist mit RB Leipzig in die Vorbereitung gestartet. Der bisherige Sportdirektor steht bei Leipzig in dieser Saison an der Seitenlinie, bevor Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim im Sommer 2019 das Team übernimmt.

Trotzdem sieht sich Rangnick nicht als Übergangslösung, "weil es ja auch kein Übergangsjahr ist – das wäre ja komplett gegen unser Selbstverständnis", erklärte Rangnick in der Bild.

"Ich habe doch sowieso die sportliche Gesamtverantwortung. Da war es sinnvoller, ich mache es gleich selbst", so Rangnick.

Auf seinen Nachfolger hält er große Stücke. "Wir sind so überzeugt von Julian, dass es sich lohnt, ein Jahr auf ihn zu warten. Ich sehe bei ihm derzeit keine Grenzen", so Rangnick, der nicht glaubt, dass eine erfolgreiche Saison mit Leipzig eine Gefahr für Nagelsmann sein könnte.

Allerdings befürchtet Rangnick, dass der 30-Jährige auf Dauer nicht in Leipzig gehalten werden kann. Nur wenn sich der Klub so schnell entwickle wie Nagelsmann als Trainer, könne dessen langfristige Zukunft bei RB liegen.

"Sonst kann es durchaus sein, dass ihn irgendwann ein absoluter Top-Klub wie Real Madrid oder Barcelona wegholt", meinte Rangnick. Auch für 2019 habe Nagelsmann laut Rangnick Angebote "von Klubs ganz anderen Kalibers" gehabt.