Auf der USA-Reise der Bayern im Sommer hatten Niko Kovac (l.) und James Rodriguez noch gut lachen
Niko Kovac (l.) plant mit ihm - und auch James Rodriguez selbst (r.) will beim FC Bayern bleiben © Getty Images

Miami - James Rodriguez lassen die Gerüchte um eine Rückkehr zu Real Madrid kalt. Der Kolumbianer kann sich vorstellen, noch viele Jahre beim FC Bayern zu bleiben.

von Florian Plettenberg , Sportinformationsdienst

Der kolumbianische Nationalspieler James Rodriguez hat sich zum Bundesliga-Rekordmeister Bayern München bekannt.

"Ich weiß, dass es viele Gerüchte gibt, aber ich bin glücklich in München, das ist meine Gegenwart und ich denke nur an den FC Bayern", sagte der 27-Jährige im Rahmen der USA-Reise seiner Mannschaft in Miami.

"Wenn ich auf mein erstes Jahr mit dem FC Bayern zurückblicke, dann bin ich sehr zufrieden. Wir haben einen sehr homogenen Kader, mit dem alles möglich ist. Ich möchte unbedingt die Champions League gewinnen", fügte James hinzu.

Der Südamerikaner war vom FC Bayern im vergangenen Sommer für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen worden. Die Spekulationen über eine Rückkehr zu den Königlichen waren unter anderem von seinem Adoptiv-Vater angeheizt worden.

Wirbel um Aussagen von Stiefvater

"Er würde sich sehr geschmeichelt fühlen, wenn Real Madrid sich damit beschäftigen würde, ihn zurückzuholen. Er trägt Real in seinem Herzen", hatte Juan Carlos Restrepo die Spekulationen um seinen Stiefsohn in einem Interview im Radiosender Cadena SER kommentiert.

"Ich habe nicht mit ihm darüber gesprochen, also kann ich zu seinen Aussagen auch nichts sagen", erklärte James nun auf SPORT1-Nachfrage.

"Spüre Liebe und Unterstützung"

Die Bayern besitzen ab dem 30. Juni 2019 eine Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro für den Linksfuß. Wird diese gezogen, läuft sein Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

"Es ist eine schöne Option für mich. Ich spüre hier beim FC Bayern die Liebe und die Unterstützung von allen. Darüber bin ich sehr dankbar und ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, mehrere Jahre zu bleiben", erklärte James.

Allerdings schaue er "nicht auf das, was in der Zukunft passiert. Ich denke an nichts anderes als an die Gegenwart."

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