Bayern Muenchen v AC Milan - Audi Football Summit
Bayern Muenchen v AC Milan - Audi Football Summit © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Bayerns Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski will in Polen einem angeblich kranken Kleinkind helfen. Doch er wird reingelegt, der Fall landet vor Gericht.

Anzeige

Bayern-Star Robert Lewandowski ist in Polen Opfer eines dreisten Betrügers geworden. Der Stürmer der Münchner wollte einem angeblich zweijährigen Jungen, der an Augenkrebs erkrankt ist, mit einer Spende von 23.561 Euro eine Behandlung in den USA ermöglichen.

Laut Angaben der Spenden-Auktion waren schon eine Million polnische Zloty gesammelt worden. Von dem angeblich fehlenden Betrag von 500.000 Zloty der Behandlungskosten wollte Lewandowski ein Fünftel (umgerechnet 23.561 Euro) übernehmen.        

Anzeige

Doch im Juli kam heraus, dass es den schwerkranken Jungen nicht gibt. Der polnische Nationalspieler war einem Betrug aufgesessen, die Auktion gefälscht.

Der 23-Jährige, der die Auktion erstellt hatte, sitzt seither im Gefängnis. Über Facebook verkündete er, dass er die Spenden zurückzahlen wolle. Auch eine Kopie der Rücküberweisung an Lewandowski veröffentlichte er.  

Staatsanwaltschaft befragt Lewandowski

Am Dienstag wurde Lewandowski von der Staatsanwaltschaft Breslau zu dem Fall befragt. Deren Sprecherin, Malgorzata Klaus, bestätigte bei WP SportoweFakty: "Robert Lewandowski wurde als Opfer verhört."  

Derzeit ist der Angreifer mit der polnischen Nationalmannschaft unterwegs. Polen bestreitet am Freitag in Warschau ein Testspiel gegen Uruguay.