Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya sichert sich bei seinem Debüt den Titel beim Race of Champions. Für Vettel und Wehrlein ist früh Schluss. Wehrlein crahst spektakulär.

Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya hat Ferrari-Star Sebastian Vettel als Titelverteidiger beim Race of Champions entthront.

Der Kolumbianer setzte sich im Finale gegen Ex-DTM-Pilot Tom Kristensen mit im Best-of-Three-Modus mit 2:0 durch und holte sich bei seinem Debüt beim Race of Champions gleich den Titel.

Dagegen schied Sebastian Vettel rund zwei Monate vor dem Start in die neue Formel-1-Saison im Einzelwettbewerb bereits in der Gruppenphase aus. Vettel setzte sich zwar gegen IndyCar-Pilot Alexander Rossi (USA) durch, unterlag aber dem dreimaligen Indy-500-Sieger Helio Castroneves (Brasilien) und Freestyle-Motocross-Legende Travis Pastrana (USA).

Auch Sauber-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) verpasste im Marlins Park Baseball Stadium von Miami mit nur einem Sieg gegen den früheren Rallye-Weltmeister Petter Solberg (Norwegen) in der Gruppe B den Sprung ins Viertelfinale. 

Wehrlein mit spektakulärem Crash

Der 22-Jährige unterlag sowohl Felipe Massa (Brasilien) als auch dem früheren Williams- und McLaren-Piloten Juan Pablo Montoya (Kolumbien). Im Duell mit Massa flog Wehrlein zudem spektakulär ab, beide Fahrer blieben unverletzt. 

Am Sonntag treten Vettel und Wehrlein noch für Deutschland im Nationencup an (ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 und schon ab 18 Uhr im LIVESTREAM). Bei der vergangenen Austragung des Race of Champions im November 2015 im Londoner Olympiastadion hatte Vettel als erster Deutscher die Einzelwertung gewonnen.

Der letzte deutsche Sieg im Teamwettbewerb liegt indes mehr als vier Jahre zurück. Von 2007 bis 2012 hatte Vettel zusammen mit Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sechsmal in Folge gesiegt.

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