Markus Eisenbichler landet in der Quali auf Platz drei
Markus Eisenbichler landet in der Quali auf Platz drei © AFP/SID/INA FASSBENDER
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Titelverteidiger Markus Eisenbichler zeigt sich in der Qualifikation für das WM-Springen auf der Großschanze in starker Form. Ein Österreicher fliegt allen davon.

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Markus Eisenbichler hat das Projekt Titelverteidigung bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf mit einem starken dritten Platz in der Qualifikation auf der Großschanze eingeläutet.

Der Weltmeister von Innsbruck 2019 kam am Donnerstagabend auf 127,5 m (140,8) und machte wie im Training am Vortag einen starken Eindruck. (SERVICE: Alle Skispringen-Ergebnisse)

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"Ich will einfach ganz normal weiterspringen, und wenn ich zufrieden bin, dann bin ich auch vorne dabei", sagte Eisenbichler: "Ich habe keinen Stress, den haben die anderen, die müssen mich jagen." 

Vor dem 29-Jährigen aus Siegsdorf zogen Ex-Weltmeister Stefan Kraft als Qualifikations-Sieger mit 127,0 m (143,5 Punkte) bei kürzerem Anlauf und der Norweger Johann Andre Forfang (133,5 m/142,2 Punkte) in die Medaillen-Entscheidung am Freitag (17.00 Uhr) ein. (SERVICE: Alle Skispringen-Events im LIVETICKER)

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Eisenbichler stark, Geiger mit Problemen

Karl Geiger, bei den Titelkämpfen in seiner Heimat schon mit Gold im Mixed und Silber im Normalschanzen-Einzel dekoriert, hatte als Zwölfter mit 125,0 m (133,9 Punkte) noch einigen Rückstand auf die Spitze.

"Das war noch nicht die feine Klinge, bis morgen ist noch etwas zu tun", sagte Geiger, der 2019 hinter Eisenbichler Großschanzen-Silber geholt hatte  

Freund solide, Pasche mit Luft nach oben

Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) kam bei seinem ersten WM-Einsatz seit sechs Jahren mit einem soliden Sprung und 122,5 m (127,0 Punkte) auf Rang 19. "Es macht Spaß, mal wieder einen Wettkampf bei einer Weltmeisterschaft zu springen - ist ja ein bisschen her", sagte der 32-Jährige. 

Pius Paschke (Kiefersfelden) hatte noch deutlich Luft nach oben und belegte mit 120,5 m (121,6) Platz 22. Schlechtester der fünf Deutschen war WM-Debütant Martin Hamann (Aue), der sich wie Freund am Mittwoch in der teaminternen Ausscheidung gegen Constantin Schmid (Oberaudorf) durchgesetzt hatte, als 27. mit 119,5 m. 

Da Eisenbichler als Titelverteidiger ein persönliches Startrecht hat, durfte Bundestrainer Stefan Horngacher vier weitere Springer nominieren.