Werner Schuster rechnet Eisenbichler gute Chancen aus
Werner Schuster rechnet Eisenbichler gute Chancen aus © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
Lesedauer: 2 Minuten

Der ehemalige Bundestrainer Werner Schuster hält Medaillen der deutschen Skisprung-Männer bei der Heim-WM in Oberstdorf für realistisch - aber nicht einfach.

Anzeige

Der ehemalige Bundestrainer Werner Schuster hält zwei Medaillen der deutschen Skisprung-Männer bei der Heim-WM in Oberstdorf für realistisch.

"Das Minimalziel muss immer eine Medaille im Einzel und eine im Team sein. Das halte ich auch für möglich. Alles darüber hinaus wäre schon Zugabe", sagte der Österreicher dem SID.

Anzeige

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Schuster hat dabei vor allem Titelverteidiger Markus Eisenbichler auf dem Zettel. "Er ist in Schlagdistanz. Bei der Tournee hat er in Oberstdorf im zweiten Durchgang einen fabulösen Sprung rausgezaubert. Ich denke, er hat gute Chance, beide Schanzen liegen ihm", sagte der 51-Jährige. Zudem hoffe er, dass Karl Geiger noch die "die Kurve" bekommt.

Bei der WM 2019 in Seefeld hatten die DSV-Adler noch unter Schuster die Titel von der Großschanze, mit dem Team und im Mixed gewonnen.

Meistgelesene Artikel
  • Fußball / Bundesliga
    1
    Fußball / Bundesliga
    Wer folgt Flick?
  • Int. Fussball / Super League
    2
    Int. Fussball / Super League
    Klopp: "Leute sind nicht glücklich"
  • Fussball / Int. Fussball
    3
    Fussball / Int. Fussball
    Die Hintergründe zur Super League
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Bayern soll Super League beitreten
  • Fussball
    5
    Fussball
    Fliegt Real aus der Königsklasse?

Nachwuchs bereitet Schuster Sorgen

"Wir hatten damals von Anfang an einen Lauf", sagte der zuletzt unter die Buchautoren ("Von der Kunst, ein Team zu beflügeln") gegangene Schuster: "Manchmal springen aus deiner Truppe vier wie Engel, und manchmal musst du froh sein, wenn du noch einen hast."

Sorgen bereiten Schuster derweil die zuletzt schwachen Ergebnisse im zweitklassigen Continental Cup sowie bei der Junioren-WM, wo kein Deutscher in den Top 20 gelandet war. "Zur Tagesordnung würde ich jedenfalls nicht übergehen", sagt er.

Im Weltcup stehe der Deutsche Skiverband zwar gut da, "aber der Trend geht nicht in die richtige Richtung. Da muss man nach der Saison definitiv Ursachenforschung betreiben. Aber dort arbeiten erfahrene Leute wie Horst Hüttel, die werden das richtig lesen können."