Eirin Maria Kvandal stürzte in Hinzenbach schwer
Eirin Maria Kvandal stürzte in Hinzenbach schwer © Imago
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Ein Achtungserfolg in einem schwierigen Winter: Die Olympiazweite Katharina Althaus springt in Hinzenbach in die Top Ten. Eine Norwegerin stürzt schwer.

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Die Olympiazweite Katharina Althaus hat beim Skisprung-Weltcup in Hinzenbach/Österreich für das zweitbeste deutsche Ergebnis des WM-Winters gesorgt.

Die Oberstdorferin landete mit Flügen auf 85,5 und 81,0 m auf Rang sieben. Althaus zeigte sich nach den Plätzen zwölf und acht an den Vortagen leicht verbessert, zum Podest fehlten aber umgerechnet fast acht Meter.

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"Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht, auch wenn es noch nicht ganz zum Podest reicht", sagte Bundestrainer Andreas Bauer im ZDF. Die lange verletzte Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt schob sich im zweiten Durchgang noch vom 23. auf den 16. Rang vor.

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Norwegerin Kvandal stürzt schwer

Überschattet wurde der Wettkampf von einem Sturz der Norwegerin Eirin Maria Kvandal. Die Siegerin von Ljubno kam im zweiten Durchgang nach der Landung zu Fall und verdrehte sich das rechte Knie. Die 19-Jährige wurde mit einem Krankenwagen für weitere Untersuchungen in ein Hospital gebracht.

"Der Sturz war natürlich nicht schön anzusehen. Ich hoffe, es geht ihr einigermaßen", sagte Althaus im ZDF. Kvandals Landsfrau Maren Lundby, die Fünfte wurde, berichtete in TV2: "Es ist wirklich schlimm, wenn so etwas passiert. Soweit ich es sehen konnte, war sie bei Bewusstsein. Sie hat aber fast nichts gesagt und hatte große Schmerzen."

Althaus sagte zu ihrem eigenen Abschneiden: "Es reicht halt nicht ganz."

Takanashi brilliert

Ihren 59. Weltcupsieg und den zweiten in Folge feierte Sara Takanashi mit Sprüngen auf 89,0 und 92,5 m vor Nika Kriznar (Slowenien) und Silje Opseth (Norwegen). Die Japanerin Takanashi hatte auf der kleinsten aktuellen Weltcupschanze schon 2014, 2016 und 2017 einen Doppelsieg gefeiert.

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Zweitbeste Deutsche war Anna Rupprecht auf Rang 14, Agnes Reisch belegte den 23. Platz. Die im Weltcup weiter führende Österreicherin Marita Kramer wurde Vierte.

Nicht zu schlagen war die erst 24 Jahre alte Japanerin, die nun mehr als ein Drittel aller bisher ausgetragenen Weltcups gewonnen hat. Ihren ersten Sieg hatte sie im März 2012 als 15-Jährige im heimatlichen Yamagata gefeiert.