DSV-Adler sinnen auf Wiedergutmachung
Markus Eisenbichler verpasste den zweiten Durchgang in Bischofshofen © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

München - Markus Eisenbichler verpasst beim Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen den zweiten Durchgang. Deutlich besser macht es Karl Geiger.

Anzeige

Markus Eisenbichler hat beim vierten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen ein Debakel erlebt (Vierschanzentournee: Das Springen in Bischofshofen JETZT im LIVETICKER).

Statt einen letzten Angriff auf das Podest zu starten, stürzte der deutsche Top-Springer völlig ab.

Anzeige

Eisenbichler landete im ersten Durchgang bereits nach 120,5 Metern und verlor damit sogar das Duell gegen den Russen Evgeniy Klimov. Damit verpasste Eisenbichler den zweiten Durchgang (Vierschanzentournee: Ergebnisse von Bischofshofen).

Auch interessant

"Markus hat alles auf eine Karte gesetzt und war dann leider viel zu spät am Schanzentisch", erklärte Bundestrainer Stefan Horngacher bei ZDF.

Eisenbichler selbst drückte es drastischer aus: "Das war beschissen. Das war ein richtiger Dreckssprung." Er sei selber von sich überrascht. "Ich habe nicht das Selbstvertrauen, um einen ordentlichen Sprung zu machen", sagte "Eisei".

Eisenbichler trinkt Bier gegen den Frust

Vor dem abschließenden Springen in Bischofshofen hatte Eisenbichler mit 776,5 Punkten auf Rang fünf der Gesamtwertung gelegen, mit 12,8 Punkten Rückstand auf den drittplatzierten Halvor Egner Granerud aus Norwegen (Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2020/21).

"Da rege ich mich kurz auf und denke mir dann: 'Es geht nächstes Wochenende weiter'", erklärte Eisenbichler. Die Sprünge würden sich "wie ein Kampf" anfühlen, "das ist kein Genuss im Flug. Das ist für mich ein Killer".

Nun werde er sich "a boar Bia einlaatschn", also das ein oder andere Bier genehmigen.

Geiger stark - Stoch besser

Deutlich besser machte es Karl Geiger, der mit Sprüngen auf 138 und 133,5 Meter in der Gesamtwertung an Granerud und dem zuvor Zweitplatzierten Dawid Kubacki (Polen) vorbeizog.

Allerdings ließ der Gesamtführende Kamil Stoch nichts anbrennen und baute seinen Vorsprung auf Geiger sogar noch auf insgesamt 48,1 Punkte aus.