Markus Eisenbichler verpasste im russischen Nischni Tagil seinen dritten Saisonsieg - wegen einer Windböe
Markus Eisenbichler verpasste im russischen Nischni Tagil seinen dritten Saisonsieg - wegen einer Windböe © Imago
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Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler greift beim Weltcup im russischen Nischni Tagil nach seinem dritten Saisonsieg. Doch dann macht eine Windböe alles zunichte.

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Das ist bitter: Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat mit viel Windpech seinen dritten Saisonsieg auf höchst unglückliche Weise verpasst.

Im russischen Nischni Tagil führte der 29 Jahre alte Siegsdorfer nach dem ersten Durchgang mit großem Vorsprung, ehe ihn im Finale kurz nach dem Absprung eine Windböe erwischte.

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Eisenbichler, im ersten Sprung noch auf 136,5 m gekommen, landete zwar sicher, allerdings schon bei 80,0 m, fiel auf Platz 28 zurück und verlor damit die Führung im Gesamtweltcup. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Den Sieg sicherte sich damit wie schon am vergangenen Sonntag in Kuusamo der Norweger Halvor Egner Granerud, der auch in Finnland den deutlich führenden Eisenbichler abgefangen hatte.

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Mit 270,0 Punkten (132,5+132,0 m) lag der 24-Jährige, der nun das Gelbe Trikot trägt, vor Daniel Huber (255,7) aus Österreichs B-Team - der A-Kader fehlt nach diversen Corona-Infektionen. 

DSV-Adler: Paschke stark, Wellinger hüpft hinterher

Dritter in der Windlotterie wurde Graneruds Landsmann Robert Johansson (254,1), der im zweiten Durchgang bei mächtigem Aufwind auf den Schanzenrekord von 142,5 m kam und von Platz 25 noch auf das Treppchen flog.  

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Zweitbester Deutscher war Pius Paschke (Kiefersfelden), der als Fünfter sein bestes Karriere-Ergebnis feierte. Auch Martin Hamann (Aue) als Elfter war so gut wie noch nie in seiner Laufbahn. 

In Abwesenheit von Vizeweltmeister Karl Geiger (Oberstdorf), dessen Frau das erste gemeinsame Kind erwartete, enttäuschten die weiteren deutschen Springer indes: Constantin Schmid (Oberaudorf) als 38. und Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) als 39. scheiterten nach schwachen Sprüngen im ersten Durchgang. 

Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) verpasste als 40. unter 47 gewerteten Springern im vierten Einzelspringen seit seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss zum vierten Mal den zweiten Durchgang und bleibt damit ohne Weltcuppunkte.