Wohl ohne Einsatz bei der Skiflug-WM: Severin Freund
Wohl ohne Einsatz bei der Skiflug-WM: Severin Freund © FIRO/FIRO/SID
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Ex-Weltmeister Severin Freund muss sich bei der Skiflug-WM mit der Zuschauerrolle begnügen. Bundestrainer Horngacher zieht einen Kollegen vor.

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Ex-Weltmeister Severin Freund hat den letzten deutschen Startplatz im Einzel für die Skiflug-WM in Planica verpasst.

Nach den beiden offiziellen Trainingsdurchgängen am Donnerstagmittag entschied sich Bundestrainer Stefan Horngacher für Constantin Schmid als vierten Starter neben den gesetzten Markus Eisenbichler, Karl Geiger und Pius Paschke für die Qualifikation ab 16.00 Uhr.

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Freund (32), der 2014 als bislang letzter Deutscher WM-Gold im Fliegen geholt hatte und zuletzt März 2016 vor seinen schweren Knieverletzungen von einer Flugschanze gesprungen war, kam im Training auf 206,5 und 208,0 m. Damit blieb er deutlich hinter Schmid (217,0+226,0), dem Horngacher nach den Trainingsergebnissen knapp vor dem dritten Bewerber Martin Hamann (222,0+224,5) sein Vertrauen schenkte.

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Hamann dürfte damit als Ersatzmann für den Teamwettbewerb am Sonntag in Planica bleiben, Freund die Heimreise antreten.

Stärkster DSV-Adler im Training war Eisenbichler, der mit Flügen auf 232,0 und 236,0 m seine Titelambitionen unterstrich. Die Bestweite im ersten Training erzielte Österreichs Weltrekordler Stefan Kraft. Der Vizeweltmeister von 2018, dessen Start wegen einer COVID-19-Erkrankung mit deutlichen Symptomen fraglich war, flog auf 239,0 m. Im zweiten Durchgang erreichte Krafts Landsmann Michael Hayböck, ebenfalls frisch aus der Corona-Quarantäne zurück, 241,0 m.