Am Sonntag kann in Willingen nicht gesprungen werden
Am Sonntag kann in Willingen nicht gesprungen werden © Getty Images
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In Willingen wird am Sonntag nicht um Weltcup-Punkte gesprungen. Das aufziehende Sturmtief zwingt die Veranstalter zur Absage.

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Das aufziehende Sturmtief "Sabine" hat die Veranstalter des Skisprung-Weltcups in Willingen zur Absage des zweiten Einzelwettkampfes am Sonntag gezwungen. Nach einer abschließenden Sitzung am Samstagabend wurde die Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen.

Erst am Freitag war das Springen vorverlegt worden, statt wie geplant um 16 Uhr sollte der Start des ersten Durchganges am frühen Sonntagvormittag um 10.15 Uhr erfolgen.

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Doch die unsichere Situation vor allem im Hinblick auf die Abreise der Zuschauer nach dem geplanten Springen ließ den Verantwortlichen keine Wahl. Die Deutsche Bahn hatte zuvor von Bahnreisen zwischen Sonntag und Dienstag abgeraten, viele Fans reisen traditionell aber mit dem Zug nach Willingen an. Durch "Sabine" werden ab Sonntagnachmittag deutschlandweit schwere Sturmböen erwartet, teilweise sogar mit Orkanstärken.

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"Wir müssen uns bei unserer Entscheidung auf das stützen, was unsere Quellen, das ist momentan der Deutsche Wetterdienst, derzeit an Informationen liefert", erklärte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte: "Ich bin mir der Verantwortung, die ich in diesem Moment trage, voll bewusst. Die Gemeinde Willingen (Upland) wird einer Öffnung des Stadions morgen nicht zustimmen." Gekaufte Tickets werden zurückerstattet.

Leyhe gewinnt "Willingen Five"

Das Samstagsspringen hatte Lokalmatador Stephan Leyhe gewonnen und damit den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert.

Die Extrawertung des "Willingen Five", in das eigentlich neben dem Qualifikationssprung auch die vier Wettkampfsprünge eingehen, wird damit nach drei Sprüngen und mit dem Sieger Leyhe gewertet. Für den 28-Jährigen bedeutet das ein Extra-Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.