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Karl Geiger präsentiert sich beim Weltcup in Engelberg in starker Form. Für den Sieg reicht es nicht ganz, denn ein Topstar aus Polen springt ein einer Klasse für sich.

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Skisprung-Vizeweltmeister Karl Geiger ist beim Weltcup in Engelberg auf das Podest geflogen und hat sich zwölf Tage vor dem Auftakt der Vierschanzentournee weiter in glänzender Form präsentiert.

Beim ersten von zwei Springen der Tournee-Generalprobe in der Schweiz musste sich der 26-Jährige aus Oberstdorf als Dritter nur Polens Topstar Kamil Stoch und dem Österreicher Stefan Kraft geschlagen geben. 

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"Ich bin sehr zufrieden. Ich lehne die Rolle nicht ab, bei der Tournee zum Favoritenkreis zu gehören. Es sind aber noch ein paar Tage", sagte Geiger im ZDF. Bundestrainer Stefan Horngacher meinte: "Karl hat eine sehr gute Leistung gezeigt, speziell der zweite Sprung war auf hohem Niveau. Wir haben aber definitiv noch Reserven."

Vor 7100 Zuschauern sprang Geiger, der im Vorjahr auf der Gross-Titlis-Schanze seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, bei seiner zweiten Podestplatzierung des Winters 133,5 und 135,0 m (277,6 Punkte). 

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Stoch (288,7/138,0+136,0), der mit seinem 34. Weltcupsieg Jens Weißflog (33) hinter sich ließ, sowie Kraft (287,0/134,5+137,5) waren eine Klasse für sich. Kraft übernahm die Führung im Gesamtweltcup vom Japaner Ryoyu Kobayashi, der Vierter wurde.

Solide, aber immer noch weit von seiner Bestform entfernt zeigte sich Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) mit Platz 23. Hinter Geiger überzeugte die zweite deutsche Reihe.

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Pius Paschke (Kiefersfelden) sprang mit 29 Jahren erstmals im Weltcup in die Top 10 und wurde Zehnter, Youngster Constantin Schmid (Oberaudorf) kam auf Platz elf. Team-Weltmeister Stephan Leyhe (Willingen) belegte Rang 19.

Der formschwache Richard Freitag (Aue), 2014 und 2017 Sieger in Engelberg, schied als 41. nach dem ersten Durchgang aus. Freitag hatte zuvor als 49. nur knapp die Qualifikation überstanden.