Severin Freund hat eine enttäuschende Saison hinter sich
Severin Freund hat eine enttäuschende Saison hinter sich © Getty Images
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Severin Freund steht nicht im deutschen Aufgebot für den Weltcup in Willingen. Damit hat er keine Chance mehr, sich für die WM in Seefeld zu qualifizieren.

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Für Skispringer Severin Freund ist auch die letzte Chance auf eine WM-Teilnahme geplatzt.

Der Weltmeister von 2015 steht nicht im Aufgebot von Bundestrainer Werner Schuster für den Heim-Weltcup in Willingen am kommenden Wochenende. Schuster wird nach den Wettkämpfen in Hessen das deutsche Team für die Titelkämpfe in Seefeld (19. Februar bis 3. März) nominieren.

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Freund hatte Ende November nach zwei Kreuzbandrissen und fast zweijähriger Pause sein Comeback gegeben, den Anschluss an die Weltspitze aber nicht geschafft. Bei der Vierschanzentournee war für den 30-Jährigen schon zur Halbzeit Endstation, anschließend trat Freund im zweitklassigen Continental Cup an. Wegen erneuter Knieprobleme fehlte er zuletzt aber auch dort.

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Der WM-Dritte Markus Eisenbichler kehrt dagegen in Willingen nach seiner kurzen Auszeit zurück. Zudem gehen Richard Freitag, Karl Geiger, Martin Hamann, Stephan Leyhe, Constantin Schmid und Olympiasieger Andreas Wellinger an den Start. Das gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt. An der Mühlenkopfschanze stehen ein Teamwettkampf (Freitag) und zwei Einzelspringen (Samstag und Sonntag) auf dem Programm.

Sowohl Wellinger als auch Freitag haben bislang nicht die interne Norm für die WM erfüllt. Gefordert sind zwei Top-Sechs-Ergebnisse. Erreicht haben das nur Geiger, Leyhe und Eisenbichler. Allerdings wird der zum Saisonende scheidende Schuster schon alleine mit Blick auf den Teamwettkampf mindestens fünf Springer nominieren. Freund wird nicht dazugehören.