Katharina Althaus greift im Einzel nach der nächsten Medaille
Katharina Althaus verpasst den Sieg beim Heim-Weltcup © Getty Images
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Katharina Althaus verpasst beim Weltcup in Oberstdorf den Sieg um einen Wimpernschlag. Ihre Dauerrivalin profitiert von der Wind-Regel.

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Skispringerin Katharina Althaus hat beim Weltcup-Heimspiel in ihrem Geburtsort Oberstdorf Platz zwei belegt und knapp gegen Dauerrivalin Maren Lundby aus Norwegen den Kürzeren gezogen.

Die 22 Jahre alte Allgäuerin lag zum Auftakt der WM-Generalprobe trotz der Tagesbestweite von 128,0 m im zweiten Durchgang am Samstag auf der großen Schattenbergschanze in der Endabrechnung umgerechnet 20 Zentimeter hinter Olympiasiegerin Lundby zurück.

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"Ich war schon sehr nervös, vor heimischem Publikum ist das doch was anderes. Es war sehr knapp, aber am Sonntag habe ich ja noch eine Chance", sagte Althaus, die nach dem ersten Durchgang noch knapp geführt hatte, im ZDF. Bundestrainer Andreas Bauer meinte: "Das schmerzt natürlich ein bisschen. Ich bin trotzdem mit Katharinas Leistung total zufrieden, sie hat Maren Lundby absolut gefordert." 

Lundby profitiert von Windregel

In der entscheidenden Runde sprang Lundby zwar zweieinhalb Meter kürzer, hatte aufgrund der geringeren Windabzüge mit 270,5 zu 270,1 Punkte die Nase vorn und baute mit ihrem achten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup auf Althaus aus. Dritte wurde mit deutlichem Rückstand die Slowenin Ursa Bogataj (244,1). 

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Juliane Seyfarth (Ruhla) war als Sechste die zweitbeste Deutsche in Oberstdorf, auch Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) als Achte und Ramona Straub (Langenordnach) auf Platz neun landeten unter den besten Zehn. 

Die erste WM-Entscheidung der Skispringerinnen steht im österreichischen Seefeld am 26. Februar mit der Premiere des Teamwettbewerbs an. In Oberstdorf wird am Sonntag (13.00 Uhr) ein weiteres Einzelspringen ausgetragen.