Eddie The Eagle Edwards
Eddie The Eagle Edwards © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Michael Edwards alias "Eddie the Eagle" setzt sich für mehr Exoten im Skispringen ein und will gleichzeitig mehr Typen im Sport etablieren.

Anzeige

Der britische Kult-Skispringer Michael Edwards alias "Eddie the Eagle" wünscht sich im Sport wieder mehr echte Typen.

"Die Springer von heute sind mir zu langweilig. Da sieht einer aus wie der andere. Ob da einer ein oder zwei Meter weiter springt als die anderen, interessiert mich nicht", sagte der 55-Jährige der Sport Bild.

Anzeige

Edwards war bei Olympia 1988 in Calgary zweimal Letzter geworden und hatte dennoch enorme Popularität erreicht, bei der Rückkehr nach Europa warteten 10.000 Fans am Flughafen auf ihn. Anschließend wurden die Qualifikations-Normen verschärft, der Außenseiter beendete daraufhin seine Karriere.

Nun fordert Edwards ein Umdenken. "Das IOC und die Weltverbände sollten mehr Wildcards an Exoten vergeben. 2000 in Sydney gab es 'Eric the Eel', den Schwimmer aus Äquatorialguinea (Eric Moussambani, d.Red.). Oder den 'Schnee-Leoparden' aus Ghana 2010 in Vancouver, den Skifahrer (Kwame Nkrumah-Acheampong, d.Red.). Solche Geschichten faszinieren die Leute. Sport ist Unterhaltung", sagte er.