Skifliegen: Kamil Stoch feierte in der Saison 2017/18 einen Erfolg nach dem anderen
Kamil Stoch feierte in der Saison 2017/18 einen Erfolg nach dem anderen © Getty Images

Kamil Stoch setzt seiner einzigartigen Saison beim Skiflug-Weltcup in Planica das I-Tüpfelchen auf. Richard Freitag überzeugt beim Sieg des Polen zum Abschluss.

Die deutschen Skispringer haben im letzten Wettbewerb einer langen Saison das Podest klar verpasst. Beim Weltcup-Finale auf der Flugschanze im slowenischen Planica kam Richard Freitag als bester DSV-Adler auf Platz sechs.

Den Sieg und die Krönung eines herausragenden Winters sicherte sich der Pole Kamil Stoch, der bereits als Gewinner des Gesamtweltcups feststand.     

"Das war nochmal ganz gut. Man muss allerdings akzeptieren, dass derzeit ein wenig zum Podest fehlt", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF: "Es war eine Supersaison mit vielen Highlights, auch wenn die letzten drei Wochen nicht mehr einfach waren."

Rund vier Monate nach dem Auftakt im vergangenen Herbst in Wisla/Polen setzte sich Vierschanzentournee-Sieger Stoch mit Flügen auf 245,0 und 234,5 m (455,6 Punkte) durch.

Für Stoch war es der zehnte Saisonsieg und der 31. Erfolg seiner Karriere. Er hatte bereits am Freitag das erste Einzelfliegen in Planica gewonnen.

Freitag überzeugt - Kraft auf dem Podest

Zweiter wurde Österreichs Weltrekordler Stefan Kraft (440,1). Damit blieb die einstige Skisprung-Nation Nummer eins erstmals seit 17 Jahren ohne Saisonsieg. Auf Platz drei kam Norwegens Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande (439,6). Dessen Landsmann Andreas Stjernen sicherte sich mit Platz fünf den Sieg im Skiflug-Weltcup.    

Hinter dem Gesamtweltcupzweiten Freitag, der am Samstag die DSV-Adler auf Platz zwei hinter Norwegen im Teamwettbewerb geführt hatte und noch einmal mit Flügen auf 232,5 sowie 237,5 m überzeugte, war überraschend Karl Geiger als starker Siebter zweitbester Deutscher. 

Der deutsche Rekordhalter Markus Eisenbichler wurde Zwölfter. Olympiasieger Andreas Wellinger, der die Qualifikation für das erste Einzelfliegen am Freitag noch verpasst hatte, zeigte sich verbessert und belegte Rang 16. Pius Paschke wurde 28., Stephan Leyhe kam auf Rang 30.

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