Fünfter Platz für Pia Fink (l.) und Victoria Carl
Fünfter Platz für Pia Fink (l.) und Victoria Carl © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Die deutschen Skilangläuferinnen haben in der WM-Staffel von Oberstdorf nach großem Kampf eine Überraschungs-Medaille nur knapp verpasst.

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Die deutschen Skilangläuferinnen haben in der WM-Staffel von Oberstdorf nach großem Kampf eine Überraschungs-Medaille nur knapp verpasst. Beim souveränen Sieg der Norwegerinnen um die nun 13-fache Weltmeisterin Therese Johaug über 4x5 km kam das DSV-Quartett mit Schlussläuferin Victoria Carl auf einen starken fünften Platz. Vor zwei Jahren in Seefeld war die deutsche Staffel Vierte geworden.

Die deutsche Staffel mit der Sprint-WM-Zehnten Laura Gimmler (Oberstdorf), der etatmäßigen Topläuferin Katharina Hennig (Oberwiesenthal), Pia Fink (Bremelau) und Carl (Zella-Mehlis) hatte bis in die Schlussphase noch eine Bronzechance. Im Ziel lag das Quartett 1:06,4 Minuten hinter den Norwegerinnen, die vor der russischen Mannschaft (+26,6 Sekunden) und Finnland (+46,2) ihren fünften Titel bei den jüngsten sechs Weltmeisterschaften einfuhren.

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Die eigentlich sogar stärker eingeschätzten Titelverteidigerinnen aus Schweden kamen nicht über Platz sechs (+2:00,0 Minuten) hinaus, weil Olympiasiegerin Charlotte Kalla an Position zwei völlig einbrach und auf ihren fünf Kilometern fast anderthalb Minuten verlor.

2009 hatte eine deutsche Frauenstaffel um Evi Sachenbacher-Stehle und Miriam Gössner (heutige Neureuther) mit Silber in Liberec die letzte Medaille geholt. Zuvor war Edelmetall eher die Regel als die Ausnahme gewesen, Höhepunkte waren Olympia-Gold 2002 und der WM-Titel 2003. Nach Liberec gab es immerhin noch Olympia-Bronze 2014 in Sotschi.