Nordische Ski-WM, Langlauf: Klaebo siegt nach Zoff mit Ustjugov
Johannes Klaebo (l.) und Sergej Ustjugov zoffen sich nach dem Halbfinale © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Der Sprint der Männer wird vom Norweger Johannes Klaebo dominiert. Doch im Halbfinale zofft er sich mit seinem russischen Konkurrenten. Der reagiert wütend.

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Topfavorit Johannes Hoesflot Klaebo hat bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld Gold im Freistilsprint der Langläufer gewonnen. (Zeitplan der Nordischen Ski-WM in Seefeld)

Der Olympiasieger aus Norwegen setzte sich im Finale vor Titelverteidiger Federico Pellegrino (Italien) und dem Russen Gleb Retiwych durch.

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Aber bereits eine Runde zuvor gab es einen hitzigen Höhepunkt.

Ustjugov verpasst Finale

Im Halbfinale zoffte sich Klaebo mit seinem schärfsten Konkurrenten Sergej Ustjugov. Beide waren in einem Lauf, als Klaebo etwas strauchelte und dadurch auf die Innenbahn geriet. Dort behinderte er Ustjugov sichtlich und brachte den Russen aus dem Tritt.

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Der Italiener Federico Pellegrini sicherte sich den Sieg und Topfavorit Klaebo rettete Rang zwei und seinen Platz im Finale. Für Ustjugov war das Rennen dagegen beendet. 

Auseinandersetzung zwischen Klaebo und Ustjugov

Im Ziel stellte der Russe dann Klaebo zur Rede und war sichtlich angefressen. Dabei schubste er seinen Kontrahenten und wischte ihm durch das Gesicht.

"Wir haben uns bereits unterwegs einmal berührt. Natürlich bin ich verärgert gewesen. Ich musste mich da noch zusammenreißen. Ich wollte ihn fast ausknocken, aber ich habe es nicht getan", fasste Ustjugov das Geschehen aus seiner Sicht zusammen.

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"So etwas passiert eben im Sprint, ich denke, es ist alles gut", sagte Kläbo. Der zornige Ustjugow wurde schließlich disqualifiziert

Die deutschen Starter Janosch Brugger (Schluchsee) und Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) waren in der Qualifikation ausgeschieden.