Therese Johaug hat ihre erste Goldmedaille bei der WM in Seefeld gewonnen
Therese Johaug hat ihre erste Goldmedaille bei der WM in Seefeld gewonnen © Getty Images
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Star-Langläuferin Therese Johaug gewinnt nach einer Gala-Vorstellung ihre erste Goldmedaille seit ihrer Dopingsperre. Katharina Hennig läuft unter die Top 20.

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Norwegens Star-Langläuferin Therese Johaug hat bei der Nordischen WM in Seefeld in überlegener Manier den Skiathlon gewonnen.

Die 30-Jährige, die bei den Weltmeisterschaften 2017 und Olympia 2018 wegen einer Dopingsperre gefehlt hatte, setzte sich nach jeweils 7,5 km in klassischen und freien Stil in 36:54,5 Minuten mit 57,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg durch. 

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Johaug löste sich bereits nach wenigen Minuten vom Feld und lief von da an ein einsames Rennen. Zwischenzeitlich betrug ihr Vorsprung auf den zweiten Platz sogar über eine Minute, ehe sie es austrudeln ließ.

Ihr Vorsprung war dennoch der größte in einem WM-Rennen seit 1997, damals siegte die Russin Larissa Lasutina über 30 km mit einem Polster von 1:34 Minuten auf ihre Landsfrau Olga Danilowa. 

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Johaug: "Ein großer Tag für mich"

Für Johaug war es im ersten WM-Rennen nach 1457 Tagen der insgesamt achte Weltmeisterschafts-Titel, der zweite im Skiathlon nach 2015. 

"Es ist ein großer Tag für mich. Die Zeit seit meiner letzten WM war lang", sagte Johaug: "Bei diesem strahlenden Sonnenschein und den perfekten Bedingungen hat es einfach nur Spaß gemacht."

Bronze holte die Russin Natalja Neprjajewa (+58,7).

Hennig verpasst Top-10-Platz klar

Beste Deutsche war Katharina Hennig auf Platz 16 (+2:41,1 Minuten), die die erhoffte Top-10-Platzierung um 40 Sekunden verpasste.

"Zwischendrin habe ich gedacht, ich sterbe. Ich musste wie ein Rowdy fahren, um wieder ranzukommen. Aber ich habe mich gefangen, und dann ist ein gutes Ergebnis rausgekommen", sagte Hennig.

Gut mit dem Abschneiden leben konnte auch Bundestrainer Peter Schlickenrieder. "Wir müssen absolut zufrieden sein. Das war ihr erstes Rennen nach der Krankheit. Für die 10 km und die Staffel war es die perfekte Vorbereitung", sagte Schlickenrieder.

Sofie Krehl kam als 25. (+3:13,1) ins Ziel, Pia Fink (wurde 30. (+3:24,6).