Langlauf: Sandra Ringwald erfüllt in Lillehammer halbe WM-Norm
Sandra Ringwald schafft die halbe WM-Norm © Getty Images

Sandra Ringwald schafft beim Weltcup in Lillehammer die Teil-Norm für die WM. Die deutschen Männer sind komplett chancenlos.

von Sportinformationsdienst

Skilangläuferin Sandra Ringwald hat beim Weltcup in Lillehammer für das bislang beste deutsche Saisonergebnis gesorgt und als erste DSV-Athletin eine Teilnorm für die WM 2019 in Seefeld (16. Februar bis 3. März) erfüllt.

Die 28-Jährige schied beim ersten Freistilsprint der Saison zwar in der ersten K.o.-Runde zwar knapp aus, belegte damit aber immerhin Platz 13 in der Endabrechung.

Sprint-Ass Ringwald hatte in der Qualifikation einen starken achten Platz belegt, in der Runde der besten 30 fehlten ihr als Dritter ihres Laufes dann 27 Hundertstel zum Einzug ins Halbfinale. Für die Teilnahme an der WM sind im deutschen Team eine Platzierung unter den besten Acht oder zwei Platzierungen unter den besten 15 gefordert.

Deutsche Männer abgeschlagen

Für die weiteren Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) war der Wettkampf nach der Vorausscheidung beendet. Laura Gimmler, beim Klassiksprint zum Weltcup-Auftakt in Kuusamo in der Vorwoche als 18. noch beste Deutsche, lief auf Platz 51 klar an der ersten K.o.-Runde vorbei. Endstation war zudem für Anne Winkler (41.), Pia Fink (47.), Antonia Fräbel (58.), Katharina Hennig (60.) und Victoria Carl (61.).

Auch Norwegens Topläuferin Therese Johaug, die in Kuusamo nach ihrer Dopingsperre gleich mit einem Sieg über 10 km zurückgekehrt war, schied als 33. aus. Die siebenmalige Weltmeisterin ist aber auch alles anders als eine Sprintspezialistin.  

Chancenlos waren die deutschen Männer, von denen Janosch Brugger als bester den 55. Platz unter 108 Startern belegte.