Wendy Holdener befindet sich bereits in Isolation
Wendy Holdener befindet sich bereits in Isolation © AFP/SID/MARCO BERTORELLO
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Das alpine Weltcup-Finale hat erneut einen prominenten Coronafall.

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Das alpine Weltcup-Finale hat erneut einen prominenten Coronafall. Wie der Skiverband der Schweiz am Freitagmorgen bestätigte, wurden Slalom-Olympiasiegerin Wendy Holdener und Trainer Klaus Mayrhofer beim Abschluss der Saison in Lenzerheide positiv getestet. Dies hätten zusätzliche PCR-Tests am Donnerstag ergeben, nachdem beide bei den Schnelltests des Organisationskomitees auffällig geworden waren.

"Beiden geht es gut", teilte Swiss Ski mit. Holdener und Mayrhofer hätten sich bereits am Donnerstag umgehend in Isolation begeben. Weitere Mitglieder des Schweizer Teams seien nicht positiv getestet worden. Holdener hätte im Slalom (Samstag) und Riesenslalom (Sonntag) an den Start gehen sollen. 

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Am Mittwoch war bereits einer der Hauptverantwortlichen des Internationalen Skiverbandes (FIS) positiv auf das Coronavirus getestet worden: Emmanuel Couder, stellvertretender Renndirektor und Koordinator des Weltcups der Männer, begab sich umgehend in Isolation. Wie die FIS mitteilte, wurden danach alle Personen, die mit Couder in Kontakt gekommen waren, getestet. Sie sollten auch täglich untersucht werden.

Der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier hatte vor dem Finale mitgeteilt, dass die deutsche Weltcup-Mannschaft in der zu Ende gehenden Saison "keinen positiven Fall" zu beklagen hatte. Neben einer ausgefeilten eigenen Testlogistik "war dafür sicherlich auch die große Disziplin aller Beteiligten ausschlaggebend. Soziale Kontakte wurden so weit wie möglich heruntergefahren, die Aktiven haben sich überwiegend in einer Bubble bewegt".