Kajsa Vickhoff Lie stürzte in Val di Fassa schwer
Kajsa Vickhoff Lie stürzte in Val di Fassa schwer © Screenshot ARD
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Für die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie nimmt der Super-G in Val di Fassa ein schlimmes Ende. Sie stürzt schwer, einer Österreicherin geht es anschließend ähnlich übel.

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Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie ist beim Super-G in Val di Fassa schwer gestürzt.

Die 22-Jährige war mit der Startnummer 13 ins Rennen gegangen und lag gut in der Zeit.

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Doch dann verkantete sie im steileren Mittelteil der Piste, wurde ausgehoben und stürzte kopfüber den Hang hinunter in den Fangzaun.

Da sich die Bindungen beider Ski nicht lösten, verdrehte sich Vickhoff Lie dabei noch beide Beine und blieb schreiend im Netz liegen. Das Rennen wurde sofort unterbrochen. Vickhoff Lie musste mit dem Hubschrauber geborgen werden. Sie zog sich nach ersten Diagnosen offenbar einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.

Nach Wiederaufnahme des Rennens kam auch Rosina Schneeberger schwer zu Sturz. Die Österreicherin knickte bei einer Rechtskurve nach innen, blieb mit einem Bein im Tor hängen und rutschte mit höher Geschwindigkeit den Hang hinunter in den Fangzaun.

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Auch sie musste ärztlich betreut werden und mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Bei ihr bestätigte der Österreichische Skiverband die schlimme Diagnose Unterschenkelbruch.

Pistenarbeiter verletzt - Flury muss Fahrt abbrechen

Später musste das Rennen gar ein drittes Mal unterbrochen werden. Die Schweizerin Jasmine Flury musste ihre Fahrt bei vollem Tempo nach einem Flaggensignal abbrechen. Grund dafür war ein auf der Strecke liegender Pistenarbeiter, der sich offenbar verletzt hatte. Flury reagierte zügig und vermied einen weiteren Unfall.

Das Rennen gewann letztlich Federica Brignone, es war ihr 16. Weltcup-Sieg. Kira Weidle aus Starnberg landete nach ihrem starken dritten Abfahrtsrang auf Platz 24. Zur Italienerin fehlten der WM-Zweiten in der Abfahrt stolze 2,35 Sekunden.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)