Straßer belegte Rang 23 in Chamonix
Linus Straßer beendet den 2. Lauf mit dem 17. Platz © AFP/SID/JEFF PACHOUD
Lesedauer: 2 Minuten

Skirennläufer Linus Straßer muss beim Weltcup-Slalom in Chamonix nach zuletzt zwei Ausfällen eine Enttäuschung hinnehmen.

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Enttäuschung statt Neustart: Nach zuletzt zwei Ausfällen musste sich Skirennläufer Linus Straßer beim Weltcup-Slalom in Chamonix nach zwei schwächeren Durchgängen mit Platz 17 zufrieden geben. (Ski alpin: Alle Rennen im LIVETICKER)

Zum Podium fehlten dem Münchner 1,35 Sekunden. Dabei wollte er auf der Piste nahe des Mont Blanc wieder Selbstvertrauen tanken. Dies missglückte gründlich. "Das Ergebnis könnte besser sein, aber damit muss ich leben", sagte Straßer in der ARD.

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Zum Sieg fehlten ihm 1,54 Sekunden, der ging erstmals in dieser Saison an Clement Noel, der sich in einer spannenden Entscheidung durchsetzte. Der Franzose lag 16 Hundertstelsekunden vor dem Schweizer Ramon Zenhäusern und 19 Hundertstel vor dem nach dem ersten Durchgang führenden Österreicher Marco Schwarz. Noel hatte zuletzt am 8. Februar 2020 ebenfalls in Chamonix triumphiert, der neuerliche Erfolg war der siebte seiner Karriere. 

Weiche Piste macht Straßer zu schaffen

Straßer wusste nach Durchgang zwei nicht so richtig, woran er war. "Es ist für mich wahnsinnig schwer, wenn die Piste so weich ist", sagte der 28-Jährige, der Anfang Januar in Zagreb bei ebenfalls schwierigen Bedingungen und nach einer großartigen Aufholjagd seinen ersten Weltcup-Spezialslalom gewonnen hatte. Es folgten die Plätze zwei und fünf in Adelboden und Flachau.

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Straßer schien mit Blick auf die WM in Cortina d'Ampezzo/Italien (8. bis 21. Februar) voll auf Kurs. Doch dann kamen die beiden Rückschläge: ausgeschieden im zweiten Slalom in Flachau, ausgeschieden im Nachtslalom von Schladming. "Es fährt sich nicht ganz so entspannt mit zwei Einfädlern. Es ist das Wichtigste, dass du ins Ziel kommst", sagte Straßer, "für mich war es heute ein Rennen, um wieder reinzukommen. Bis zur WM ist noch lange Zeit, jetzt will ich erstmal das Rennen morgen annehmen." (Ski alpin: Rennkalender der Saison 2020/21)

Sebastian Holzmann (Oberstdorf) und Anton Tremmel (Rottach-Egern) verpassten die Top 30. Am Sonntag steht in Chamonix ein weiterer Slalom auf dem Programm, für die Technik-Spezialisten ist es die WM-Generalprobe.