Gutes Training für die DSV-Abfahrer in Tirol
Gutes Training für die DSV-Abfahrer in Tirol © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Die deutschen Skirennläufer haben im ersten Training für die beiden Weltcup-Abfahrten in Kitzbühel Hoffnungen auf Spitzenresultate geweckt.

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Die deutschen Skirennläufer haben im ersten Training für die beiden Weltcup-Abfahrten auf der berüchtigten "Streif" in Kitzbühel Hoffnungen auf Spitzenresultate geweckt. Bei Kaiserwetter fuhren Andreas Sander (+0,61 Sekunden) und Romed Baumann (+0,71) auf die Plätze sechs und sieben, Josef Ferstl (+0,84) und Manuel Schmid (+1,03) belegten auf der bestens präparierten Piste herunter vom Hahnenkamm die Platz 12 und 13. Der Tagesbeste war Ryan Cochran-Siegle (USA).

"Der Nervenkitzel ist einfach da, was auch gut ist", sagte Sander nach seiner Fahrt und bekannte: "Ich habe mich gewundert, dass es für eine so gute Zeit reicht." Routinier Baumann erwartet für Freitag und Samstag (jeweils 11.30 Uhr/ZDF) spannende Rennen. "Man sieht, dass es schon im Training relativ knapp ist. Das wird mit Sicherheit eine Schlacht werden", sagte der gebürtige Österreicher. Am Sonntag folgt auf der Streif noch ein Super-G.

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Am Freitag wird in Kitzbühel die in Wengen ausgefallene Lauberhorn-Abfahrt nachgeholt, am Samstag das Hahnenkamm-Rennen gestartet. "Ich habe mich brutal gefreut, dass wir hier zwei Abfahrten fahren", betonte Baumann, "es gibt nichts Besseres, Kitzbühel ist nicht umsonst so eine Legende im Skisport." Der zuletzt beste deutsche Abfahrer vermisst allerdings das gewohnte Flair: Wegen Corona werden die Wettbewerbe auch in Kitzbühel als Geisterrennen ausgetragen.

Für gewöhnlich werden die Abfahrten in Kitzbühel von 45.000 Zuschauern verfolgt, selbst zu den Siegerehrungen am Samstagabend kommen an die 20.000 Ski-Fans. "Es ist schon schade, dass das heuer nicht so ist", sagte Baumann.