Die zweite Abfahrt in Kitzbühel musste wegen Nebels unterbrochen werden
Die zweite Abfahrt in Kitzbühel musste wegen Nebels unterbrochen werden © Imago
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München - Nach den schweren Stürzen am Freitag gehen die Organisatoren in Kitzbühel am Sonntag auf Nummer sicher. Wegen Nebels wird das Rennen zwischenzeitlich gestoppt.

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Auch die zweite Abfahrt auf der Streif ist am Sonntag zwischenzeitlich unterbrochen worden.

Nachdem das erste Rennen am Freitag wegen zweier schwerer Stürze mehrfach gestoppt werden musste, war die für Samstag geplante zweite Abfahrt wegen schlechter Wetterverhältnisse um einen Tag verschoben worden.

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Am Sonntagmorgen konnte das Rennen zunächst wie geplant gestartet worden, die ersten acht Starter fuhren ohne Zwischenfälle ins Ziel.

Andreas Sander im Nebel - Beat Feuz glänzt erneut

Beim zweiten deutschen Starter Andreas Sander, der als Achter auf die Strecke ging, zog dann jedoch zunehmend Nebel auf.

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"Es hat mich minimal irritiert in der Mausefalle und in der Kompression danach, ab dann kriegt man die Konturen von den Bäumen, dann ist es kein Problem. Das war ein Mini-Nachteil, wenn überhaupt", relativierte Sander anschließend im ZDF die Auswirkungen auf seine Fahrt, und meinte selbstkritisch: "Mein Problem war eher meine Fahrt, die war nicht ganz so gut."

Erst nach rund siebenminütiger Pause wurde Freitagssieger Beat Feuz aus der Schweiz auf die Piste gelassen - und fuhr in 1:55,29 Minuten prompt erneut auf den ersten Platz.

Bis zur Unterbrechung hatte der Franzose Johan Clarey (1:55,46) mit der Startnummer 5 die Bestzeit gehalten. Die deutschen Ski-Asse Romed Baumann (1:56,26) und Andreas Sander (1:56,29) lagen jeweils rund eine Sekunde hinter Feuz.

Cochran-Siegle nach Sturz wieder an der Strecke

Als Reaktion auf den schweren Sturz des Österreichers Urs Kryenbühl, der sich kurz vor dem Ziel eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zugezogen hatte, wurde der Zielsprung verändert.

"Der war sicher entschärft", sagte Baumann im ZDF, gefühlt sei es im Schlussteil, in dem die Fahrer Geschwindigkeiten von rund 150 km/h erreichen, zudem "ein bisschen langsamer" gewesen als am Freitag.

Der ebenfalls am Freitag gestürzte US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle war unterdessen schon wieder an der Strecke, eine Halskrause zeugte von den Folgen seines Sturzes.

"Ich fühle mich okay", betonte Cochran-Siegle jedoch im ZDF-Interview: "Ich habe keine Schmerzen, ich kann gut schlafen. Ich muss nur etwas vorsichtig mit meinem Nacken sein."